00:00:03:
00:00:19: Ihr lieben.
00:00:20: schön, dass ihr eingeschaltet habt.
00:00:21: Eine besondere Folge kein bisschen Toten still haben wir jetzt vor mit euch und zwar wegen eines besonderen Anlasses.
00:00:28: wenn ihr uns auf Instagram folgt dann werdet ihr es gelesen haben und mitbekommen haben das Volker ja aufregende zwei Wochen hinter sich hat weil er für Death Care im Einsatz war nach dem schweren Erdbeben in Venezuela.
00:00:43: Hallo Volker, du bist wieder zurück?
00:00:45: Ja hallo zusammen!
00:00:46: Hallo Jessie, ich bin da zurück.
00:00:47: Ich sitze viel gewohnt mit euch hier am Küchentisch bewundere meine Jessie und haare den Ding nie so kommen.
00:00:54: Du machst auf mich einen recht entspannten Eindruck.
00:00:58: es stecken dir aber die ja aufregende und auch durchaus körperlich anstrengende Stunden Tage noch in den Knochen.
00:01:06: wir werden das gleich mal so ein bisschen chronologisch aufdröseln, wann es genau los ging.
00:01:11: Es war ja gar nicht so einfach überhaupt nach Venezuela einzureisen.
00:01:14: ihr habt ja dann auch einen Zwischenstopp auf den Azoren einlegen müssen.
00:01:18: Da reden wir gleich nochmal drüber.
00:01:19: aber jetzt erstmal generell dein Fazit, deinen Eindruck nach diesen Tagen in Venezuela.
00:01:29: Was hast du mitgenommen aus dieser Zeit?
00:01:30: Ich habe mitgenommen, dass man viel mehr Menschen hätte retten können.
00:01:34: Wenn die Soldaten hingegangen wären anstatt mit so einer Waffe herum zu laufen, sich vielleicht auch mal eine Schaufel genommen hätte und dann eine Pickel oder einen Hammer, da wird man schneller vorwärts kommen.
00:01:43: Also das sind viele Menschen gestorben, die hätten eigentlich noch im Leben sein können.
00:01:47: Ja, das ist unglaublich!
00:01:48: Da werden wir gleich im Detail nochmal drauf eingehen auf die Strukturen in Venezuela, die natürlich solche Rettungsmaßnahmen mehr erschweren.
00:01:59: Mit wie vielen Leuten wart ihr dort, Volker?
00:02:01: Wir waren mit einer Abordnung von vier Leuten da.
00:02:04: aus einem ganz einfachen Grund Leben retten ist ja erstmal wichtiger.
00:02:07: die Tote bergen muss man auch mal so sehen.
00:02:10: aber die Toten müssen hier auch geborgen werden weil von daraus geht von denen geht ja auch eine Gefahr aus solchen Gefahren und von der war man in der kleinen Abordnung da um auszuloten ob es sich lohnt das ganze Team nachkommen zu lassen.
00:02:23: Und von der Struktur her hat er aber da nicht gepasst und wir sind ja für den Militär da eingeflogen worden.
00:02:29: Also die Bundeswehr hat uns gemeinsam mit dem THW und Ed Feier da reingebracht, ne?
00:02:34: At
00:02:35: Fire, um das nochmal zu sagen.
00:02:36: Das ist die internationale Feuerwehrkatastrophenschutzorganisation?
00:02:39: Ja genau, die sind auch spezialisiert wie die ISA.
00:02:43: Die sind auch Spezialisiert auf Rettung Bergungen.
00:02:45: Die haben auch eigene Suchhunde und da ist ähnlich genauso aufgebaut letztendlich wie THW nur viel kleiner und von daher natürlich auch sehr flexibel.
00:02:54: Die ISA ist genauso eine tolle Truppe top ausgebildet.
00:02:58: Sie sind auch auf Surgeon Rescue halt ausgebilde.
00:03:02: Wir fangen mal von vorne an.
00:03:03: Es gab die ersten Meldungen über ein schweres Erdbeben in Venezuela, da kann ich mich noch daran erinnern wie das immer so ist.
00:03:09: Ich kenne es als Nachrichtenredakteurin auch.
00:03:13: Dann kommen die ersten Meldingen rein und dann gibt es noch sehr verhaltene Opferzahlen.
00:03:17: also da weiß ich... Da hieß es so ja bestätigt sind bis her.
00:03:23: Ich weiß, dass die sich in den Nachrichten da auch noch sehr bedeckt gehalten haben mit möglichen Opfern.
00:03:27: Wie viele es sein könnten am Ende?
00:03:30: Jetzt wissen wir, dass wir über Zehntausende Menschen sprechen, die dort ums Leben gekommen sind durch diese schweren Erdbeben, die ja tatsächlich gar nicht so wahnsinnig lange gedauert haben wie das immer so ist.
00:03:40: also das waren Erdstöße.
00:03:42: Die haben einfach große aber auch schon marode Mehrfamilienhäuser da in Rekordzeit zum Einstoß gebracht.
00:03:49: Wann war das kurz nach dem Erdbeben, dass ihr euch da zum ersten Mal zusammengeschlossen habt von Descare und gesagt hat oh das könnte ein Fall für uns sein.
00:04:00: Ja, morgens ging ich schon mit dem Telefon.
00:04:02: Da war ein Bekannter von mir von der ISA und hatte mich gefragt ob er schon mitbekommen hat.
00:04:06: Und kurz danach ging auch schon vom Desker-Telefon.
00:04:11: Wir müssen ja genauso abhängig von Nachrichten und Informationen wie jeder andere auch.
00:04:16: Dann waren wir halt in Alarmbereitschaft.
00:04:17: Mit vier Mannet war klar dass wir eine Abordnung bilden die da runterfliegt und schaut inwiefern wir überhaupt helfen können.
00:04:24: Es ist nix wenn man damit hundert Mann aufschlägt und man kann ja erstmal gar nichts machen.
00:04:29: Und das war zehn Uhr morgens.
00:04:33: Ich glaube, umlammeltas, um sechzehn Uhr war es grün.
00:04:36: also das heißt klar hat wir fliegen.
00:04:39: Um siebzehn Uhr hat man noch ein Meeting und dann ging es schon nachts los nach Wunstdorf zum Fliegerost, weil wir ja da mit den Militärmaschinen mitgenommen wurden.
00:04:48: Wahnsinn!
00:04:48: Das geht wirklich innerhalb von Stunden?
00:04:50: Ja, das ging sehr schnell.
00:04:52: Ich wäre am Freitag und Samstag wäre ich als Prüfer eingeteilt gewesen in Münsterstadt, weil die Fachkräfte gerade alle geprüft werden.
00:04:59: Gott sei Dank funktioniert er so gut innerhalb vom Verband.
00:05:02: Er wurde dann ganz schnell ersetzt wenn ich damit fliegen kann.
00:05:06: Und das ging alles sehr schnell.
00:05:07: In meiner Frau muss ich ganz erst dagegen schon fast zu schnell.
00:05:11: Das glaube ich sofort, ne?
00:05:14: Ja!
00:05:14: Ich meine zur Wahrheit gehört auch... Die hat ein großes Vertrauen in dich und die unterstützt sich sehr in dem was du tust.
00:05:20: aber Ich kann es aus der Sicht einer Partnerin auch durchaus verstehen, weil schließlich reißt du dann in ein Erdbebengebiet.
00:05:26: Das ist ja auch nicht ohne.
00:05:28: Nein, das ist schon klar!
00:05:29: Also ich muss ganz ehrlich sagen die heimbleiben haben immer schwerer wie derjenige oder diejenigen, die gerade im Einsatzort sind.
00:05:35: Du bist abgelenkt und machst deine Arbeit.
00:05:37: jetzt hat man da ja auch kein Internet.
00:05:39: also ich glaube ich habe meine Frau wenn wir die ganze Zeit zusammenrechnen vielleicht eine Stunde gehört über den ganzen wochen Dann hast ihr die zeitverschiebung.
00:05:49: Ich glaube, zuhause ist es schwerer auszuhalten wie jemand der im Einsatzort ist.
00:05:53: Da bin ich also fest von überzeugt.
00:05:54: Das
00:05:55: glaube ich auch.
00:05:55: Also ich kann dir auch sagen viele unserer lieben Hörerinnen und Hörern die sich dann über Instagram gemeldet haben, die waren auch alle so auf sich aufpassen wenn er da hinten ist.
00:06:05: Was das viel mitgefühl ist damit geflogen.
00:06:07: Mit dir.
00:06:08: Ja das freut mich aber!
00:06:10: Darum hat das auch so gut geklappt.
00:06:12: Da war der Rückenwind, den ich brauchte.
00:06:14: Danke schön!
00:06:15: Nimm uns mal mit.
00:06:16: wie ist es gelaufen?
00:06:16: Ihr seid nicht durchgeflogen auf Venezuela sondern ihr musstet einen Zwischenshop einlegen auf den Azoren.
00:06:21: Ja, ist wohl getankt worden und alles und von da aus wir sind noch ganz schön karkatsgelandet zu einer Laguera.
00:06:26: Das ist auch noch ein Flughafen.
00:06:28: also insgesamt Flugzeiter waren, was war denn?
00:06:30: Sechzehn, siebzehnt Stunden oder so plus Pausen plus Wachtezeiten.
00:06:35: Also er war schon eine lange Flug und jetzt ist halt nicht so wie man sich das vorstellt Hier so ein Urlaubsbomber, sondern dann ist ja eine Militärmaschine.
00:06:43: Da sitzt man gar nicht in Flugrichtung, sondern rechts und links an den Seiten... Ja, da sitzt du
00:06:49: so an der Wand, wie man das aus dem Hollywood-Film kennt?
00:06:51: Ja, man steigt auch nicht durch die Tür rein, da dient direkt doch so ne Landeklappe dar.
00:06:57: Und jetzt bin ich ja doch ein bisschen pummelig, und wenn man dann da in so einem kleinen Sitz drin ist.
00:07:03: Ich hätte mich auch gar nicht anschneiden können.
00:07:04: Das Ding hätte auch einen Looping fliegen können aber auch nicht allzu viel passiert.
00:07:08: Also das ist ja dann schon... muss man auch mal ganz ehrlich sagen, dann ist ja auch schon die Anreise schon durchaus eine Strapatze.
00:07:14: Oder kann man da mal die Augen zumachen?
00:07:16: Zwischendurch auf so einem
00:07:18: Boden?
00:07:18: Ja, also schlafen auch da nicht!
00:07:20: Wir haben ja maximal geruht.
00:07:21: Also ich muss sagen vom Schlaf näher du kommst da gar nicht zum Schlaf.
00:07:25: Die ganze Zeit?
00:07:27: Nein, während des Einsatzes nichts.
00:07:29: Weil wir haben oft ein Schlafsecken in unserem Zelt am Boden und du kriegst ja auch jedes Nachbäben mit.
00:07:35: Dann bist natürlich auch direkt vielleicht wach So gepusht, so overpaced wie man so schön sagt.
00:07:42: Also ein Schlafen ist da eigentlich gar nicht zu denken.
00:07:44: Ja,
00:07:45: der ganze Körper ist so... Spezialmodus unterwegs?
00:07:48: Ja genau, aber da wissen wir.
00:07:49: Da kennen man ja, wenn man so ein Einsatz ist... Wir fliegen ja nicht im Urlaub.
00:07:54: Wenn man so einem Einsatz ist dann hat man ganz andere Gedanken im Kopf.
00:07:57: und zu einer Woche die geht auch um, da weiß man halt, dass man mal aus der Komfortzone raus muss und was mir persönlich auch immer ganz gut tut ich habe ja schonmal erzählt mit Demut und Dankbarkeit, wenn in so ner Welt dann auf einmal bis unterwegs bist.
00:08:11: also ich saug sowas immer auf wie ein Schwamm und muss ganz ehrlich sagen das tut mir auch mal ganz gut geerdet zu werden.
00:08:17: Das muss man
00:08:18: auch sagen,
00:08:20: absolut!
00:08:21: Dann schätzt man auch manche Dinge die man so im Alltag als ganz normal ansieht, das schätzen wir auch wieder ganz anders.
00:08:27: Ganz einfach
00:08:29: einen Wasserhahn aufmachen und sich in der
00:08:31: Dusche
00:08:31: stellen, sich ein Kaffee machen können...
00:08:34: Eben mal ins Geschäft gehen, sich mal eben was kaufen weil dabei ja auch nichts mehr, da muss man ja auch mal sehen
00:08:40: Ihr seid dann nach der Anreise endlich in Laguerra, dem Hauptort des Bebens gelandet.
00:08:46: Ja.
00:08:46: Wie ging es weiter?
00:08:48: Vom Flughafen aus waren wir zu Gast beim THW, wo ich mich noch mal bedanken möchte.
00:08:52: Da war richtig klasse und jetzt sind auch echte Profis.
00:08:56: Dann waren wir mit denen da ein Camp.
00:08:58: Die haben das ein Camp aufgebaut und glaubt mir mit Duschen, mit allem so und dran.
00:09:01: Also die hamnet echt drauf!
00:09:03: Und wir sind dann schon mal direkt ausgerückt, um zu gucken wo man helfen können.
00:09:06: Dadurch, dass wir zu Gast beim THW sein durften, konnten wir auch mehr Hilfsgüter mitnehmen und zwei Hilfs-Güter in unserem Bereich.
00:09:13: Bodypacks also Leichensäcke, Desfektionsmittel alles was in unseren Bereichen so gebraucht wird.
00:09:19: Dann hatten wir natürlich im THW so viel Langen weil wir keine Lager stehen.
00:09:22: Also keine Zelte und sowas mitnehmen mussten.
00:09:24: Wir konnten dann wegen denen.
00:09:26: Das war schon super!
00:09:27: Ja und dann haben wir direkt geguckt, wo kann man anfangen.
00:09:30: Und von dem Platz... Wir waren in so einem Baseballstadion.
00:09:33: anliegen war der Parkplatz.
00:09:35: Da wurde ein Hilfskamp aufgebaut und wir sind dann losgezogen, drei Hundert Meter ungefähr.
00:09:40: Von uns da war ein Hotel, weil eigentlich stürzt es ist und direkt daneben war ein Haus.
00:09:44: In dem Haus waren achtundvierzig Verstorbenen und im Hotel waren ... Boah, ich saß mich in Schlügen um die thirty-fünf.
00:09:51: Da war eine junge Frau, die sprach Englisch und Deutsch weil sie in Frankfurt teilweise gelebt hat.
00:09:58: Und die hatte mir dann gesagt, dass ihre Familie da drin liegt.
00:10:01: Dann haben wir dann natürlich direkt angefangen Sie dazu zu unterstützen.
00:10:05: Und sie hat im Gegensatz für uns dann gedollen matcht.
00:10:08: So ging dann bei uns Tür und Tor auf und wir konnten eigentlich alles machen was man wollten.
00:10:13: Wie schwer war das dort die Menschen?
00:10:17: aus diesen Trümmern zu befreien.
00:10:18: Du hast Erfahrungen durch das Erdbeben in der Türkei.
00:10:21: vorhin im Vorgespräch, bevor wir angefangen sind mit dem Podcast, hast du gesagt?
00:10:26: Das war schon anders weil in der in der türkai hast du massivere Verletzungen an den verstorbenen festgestellt, dass war hier In dem maße nicht der Fall, nehmt man es mal nicht.
00:10:36: Stellenweise anders, weil in die Türkeis sind die Häuser von oben nach unten zusammengesagt, d.h.
00:10:41: Bodenplatte auf Deckenplatte, da waren richtiges Zermal in der Körper.
00:10:45: Da ist es sehr oft gewesen, dass die Häuser nach vorne übergekippt sind und dann in sich rein gerutscht.
00:10:51: Das heißt da waren sehr viele Hohlräume.
00:10:54: Dann hat sie natürlich auch klar, aber du hattest nicht zu den massiven äußernlicher Gewalteinwirkungen sondern hat vielmehr so Schocksturz vielleicht mal ein Stein oder irgendwas vom Kopf gekriegt oder Fies getroffen.
00:11:09: Dann hast du aber auch sehr viele die erstickt sind quasi oder halt.
00:11:19: Da hätte man mehr Leute retten können.
00:11:21: Wenn du sagst, da sind Leute am Ende dehydriert, bedeutet das ja ... Da haben Menschen auf jeden Fall nach dem Erdbeben erst mal noch gelebt in diesem Traum?
00:11:30: Ja.
00:11:30: Man muss jetzt so sehen, dass eine sehr hohe Luftfeuschigkeit ist.
00:11:34: Wie ich aus dem Flieger ausgestiegen bin, hab ich neu atmen lernen müssen, weil mein Lieber schwann.
00:11:40: Das war, als wenn in der Sauna reingehs.
00:11:42: Und wir reden davon, dass wir ganz früh morgens gelandet sind.
00:11:45: Da sollte die Luft ja eigentlich noch am Frechessen sein.
00:11:48: Dann muss man ja auch überlegen... Ja das Land liegt ja so oder so schon irgendwie am Boden und es ist ein autokratischer Staat.
00:11:55: Das heißt Militär- und Polizei ist da ziemlich viel aber dann war er halt auch schon.
00:11:59: Die Infrastruktur ist jetzt mal nicht so tolle da.
00:12:02: Wir haben also selber gesehen der Dabaggerstand, die keinen Sprit mehr hatten.
00:12:05: Jetzt reden wir von einem Land mit dem ölreichsten Vorkommen überhaupt.
00:12:09: Dann sind dann irgendwann nach Tagen auch Baummaschinen da angekommen, sie hier da.
00:12:15: Es gab keiner der diese Maschinen bedienen konnte oder muss schon sagen das war schon ein bisschen verwirrend.
00:12:21: Also es war tatsächlich so, erst fehlten die großen Maschinen.
00:12:24: Wir haben's ja auch in den Bildern und in den Nachrichten gesehen.
00:12:26: Die Menschen da haben mit ihren bloßen Händen gegraben?
00:12:28: Ja,
00:12:29: diese sind fleißig gewesen, mal lieber schwarren!
00:12:31: Ich hab' gesehen... Da ist kein Scherz, ich bin in einem Baudern gewesen, das ging ungefähr fünfzehn Meter runter.
00:12:37: Bodenplatten, Deckenplatten alles schön aufeinander.
00:12:39: Und die haben dann tatsächlich mit Hammer, Meistern und Pickle schächte gegrabt.
00:12:45: Das muss man erst mal hinkriegen.
00:12:46: Also da muss ich ganz ehrlich sagen und teilweise mit dem bloßen Händen, Frauen Kinder, Zivilisten, Hilfsorganisationen.
00:12:54: also ich muss schon sagen das war schon ein bisschen wüst.
00:12:57: Wir haben immer versucht wenn wir gesehen haben dass die Angehörigen selber ihre verstorbenen Bergen wollten dann waren wir in einem Bau drin.
00:13:04: Ich bin da ziemlich kommunikativ Und hab damit angesprochen und der sagte mir denn dass man gleich bei seiner Frau wäre, ist er wie deine Frau und dann hat der mir das so erklärt.
00:13:16: Dann gehst du jetzt mal nach oben und da lässt du uns einmal machen.
00:13:19: Da ist ja noch Horrorvorstellung, muss man sich immer mal vor Augen halten.
00:13:24: Hast
00:13:24: Du die Frauen gefunden?
00:13:26: Ja klar, wir haben sie rausgeholt.
00:13:27: Und wie sah
00:13:29: die aus?
00:13:30: Konnte er sich verabschieden von der Frau?
00:13:32: Nein!
00:13:34: Ja, da war nix möglich.
00:13:35: Aber ich glaube auch gar nicht, dass die so einen großen Wert auf das Verabschieden gelegt haben und immer zu wollten ist im Körper beisetzen in der Anlaufstelle haben.
00:13:43: Dann ist da glaube ich im Vordergrund gewesen gar nicht mal so etwas verabschieben.
00:13:46: Sondern
00:13:47: ja genau, das ist einfach würdig.
00:13:50: Die wissen, die sind jetzt raus da, sie kommt nicht im Bauchsschutz sondern wird beerdigt, wie es hat gehört.
00:13:56: Noch
00:13:57: einmal zurück zu der Frau, die am Hotel stand, die auch Deutsch sprechen konnte.
00:14:03: Wie lief diese Geschichte ab?
00:14:04: Ihre Familie war dort verschüttet in dem Hotel, oder ...
00:14:07: Also die Großeltern, da erzählte sie mir.
00:14:10: Und das war dann glücklicherweise ... Da kam so ein Baukran hin.
00:14:14: Lustigerweise ging er natürlich auch kaputt und dann wurde dann viel mit Hand gemacht, wobei wir uns gar nicht aufgehalten haben an Schutzwegräumen.
00:14:22: Natürlich wenn es eine Nähe war, haben wir mitgemacht klar.
00:14:25: aber wir haben ja mehr auf Prävention gesetzt,
00:14:28: d.h.,
00:14:29: Bodypacks verteilen gucken, dass man die Leute an den einzelnen Baustellen unterstützen konnten.
00:14:35: Da lagen die Verstorbenen auf der Straße und da haben wir dann einfach mit eingepackt.
00:14:40: Wenn man wusste, nach kommt jetzt gleich weit, hat ja gesehen, das waren nicht nur Bauarbeiter, sondern die Helfer.
00:14:46: Die Zivilisten waren teilweise auffällig überfordert mit dem ganzen Programm.
00:14:50: Dann haben wir gesehen, wenn es so weit war sind wir mit rein, haben eben den verstorbenem Bodypack gelegt, zugemacht, identifiziert.
00:14:58: Das heißt an den Bodypacks immer so Taschen, wo man den Namen reinlegen kann.
00:15:02: Wenn man aufgeschrieben hat, da haben wir die ja bei Unterstützten.
00:15:07: Ich stelle mir das vor wie ein riesiges großes Chaos und fassbar viele Menschen, natürlich auch Angehörige in Panik und einem absoluten Ausnahmezustand dadurch... Straßen gehen oder wie auch immer vor
00:15:25: den Bauten, wo die eingestürzt sind.
00:15:27: Da waren immer die Familien isologische wussten ja da muss jemand drin sein und dann war hingerissen von tiefster Dankbarkeit bis zum Absoluten Verzweiflung angefangen von Schreien.
00:15:38: Also jetzt nicht uns anschreiben, bitte nicht falsch verstehen das ist in dem Sinne gar nicht passiert sondern von unserer Verzwiflungsschreiheit was man ja nachvollziehen kann bis hin zu Applaus.
00:15:48: wir haben verstorben oder rausgeholt und da hat man unser Applaus gegeben und das ist mal völlig verstörend.
00:15:52: also da hatte mein Kopf keinen Schrank gepasst.
00:15:55: wenn du kommst mit einem verstorbenden Raus so bist du eigentlich darauf gefastert die Angehörigen ausflippen weil sie auch mit Recht dann sind die hier auf einmal umarmen.
00:16:04: Also da muss ich eine Bestatte auch mal rein gewöhnen, das kann ich sagen.
00:16:07: Ja,
00:16:07: ich glaube es ist tatsächlich dann am Ende ne Form von Erleichterung, dass wie du sagst, kann mir auch vorstellen also so sehr da jetzt auch große Maschinen gebraucht werden sage ich mal.
00:16:18: Ist es natürlich die Vorstellung, dass da ein großer Bagger rumräumt in so einem Schuttberg?
00:16:26: Das ist auch schwer zu ertragen für einen Angehörigen, weil du natürlich immer denkst bekomme ich meinen geliebten Menschen überhaupt noch mal wieder.
00:16:35: Die Angst die da besteht und man muss jetzt mal ganz einfach mal den Tatsachen ins Augen sehen ein unvorstellbarer Geruch herrscht da.
00:16:43: wir haben glaube ich mal irgendeiner Folge haben wir davon gesprochen dass der Tod süßlich riecht und ich kann euch versprechen als es nicht annehmen.
00:16:51: Jetzt muss man ja aufpassen, der Körper fängt immer weiter an sich zu zersetzen.
00:16:55: Man sagt den Fachkreisen und Autolüsen, der Laie sagt dann Verwesung.
00:16:59: Dann löst sich irgendwann mal das Gewebe vom Rest, der Körper verflüstet sich quasi.
00:17:04: Es
00:17:04: reicht bei diesen Temperaturen da?
00:17:07: Ja, wo man jetzt natürlich aufpassen muss ist alles kontaminiert.
00:17:11: Und dann sind wir auch sehr schnell bei einer solche.
00:17:15: Weil wo ein Mensch nicht hinkommt, da kommen Ratten aber alle Male hin und Insekte.
00:17:21: Man muss jetzt natürlich auch irgendwann, es hört sich wirklich bitter und hart an, aber irgendwann muss man dann noch die Kurve kriegen und sagen so wir müssen jetzt einen Cut machen!
00:17:30: Und ich glaube das ist so ziemlich der schwerste Moment den man sich vorstellen kann weil ich möchte nicht vor einem Haus stehen wo auf einmal ein Cut gemacht wird Aber man muss natürlich auch abbegen Allgemeinbevölkerung, der Einzelne.
00:17:46: Ich muss ganz erst mal an, ich hoffe für jeden Angehörigen, dass auch jeden Einzelnen finden das sage ich mal so wie es ist weil jeder hat recht darauf beerdigt zu werden.
00:17:54: Das muss man auch mal so sehen aber irgendwann die Zeit läuft.
00:17:59: Ja ich glaube das ist etwas was wir uns hier in diesem Erdteil auf dem wir Leben gar nicht vorstellen können, dass eine Katastrophe passiert bei der man am Ende nicht einmal mehr die Zeit hat einen verstorbenen Raus zu holen aus diesen Trümmern.
00:18:17: Und wenn wir aber über die Karibik sprechen, über Venezuela, dann reden wir natürlich über ein Gebiet auf dieser Erde wo Witterungsbedingungen herrschen, die das jetzt nicht möglich machen, da läuft die Zeit... Gewächshaus
00:18:31: nehmen einfach mal einen Gewächshaus und wie gesagt die Zeit läuft.
00:18:37: Jetzt muss man sagen, innerhalb – und das haben wir selber auch mitgekriegt – wächst natürlich auch so ein bisschen der Unmut von der Privatbevölkerung in Richtung Militär.
00:18:46: Da kann kurz ein oder auch mal ordentlich rummelt werden.
00:18:48: Das muss man auch immer mal so sehen.
00:18:50: Noch einmal wie als Helfer-Trupps.
00:18:52: Wir sind da!
00:18:54: bestens behandelt wurden.
00:18:55: Also ich habe sogar ganz ecke und enge Kontakte zum Militär gesucht, aus dem ganzen einfachen Grund wenn man sich mit denen gut steht kann man in Zivilbevölkerung auch helfen.
00:19:04: Ich privat hab nichts davon, ich sitze jetzt wieder hier meiner Küche und plaudere auch mit dir.
00:19:08: aber Fakt ist die Leute der Forcht da musst du halt auch mal über den Schatten springen und dich mit dem Militäre auseinandersetzen.
00:19:15: Und hat der liebe Gott mir ja so eine Gabel gegeben dass ich mich jedem klarkomme und dadurch kriegten wir da einen Dolmetscher an der Seite gestellt eigentlich machen, was wir wollten.
00:19:25: Wir konnten auch entscheiden wo jetzt etwas gemacht wird und das war natürlich eine runde Sache.
00:19:29: Genauso gut die Hierotheke ist.
00:19:31: die Präsidentin da, die habe ich auch kennengelernt.
00:19:35: Natürlich ist es ein zweischneidiges Schwert.
00:19:37: ob ich jetzt unbedingt privat mit der Dame am Tisch sitzen möchte, ist halt eine.
00:19:40: aber Fakt ist sie hat mir Tür und Tor aufgemacht und dann ist ja erstmal wichtig dass man da helfen kann.
00:19:46: Am Ende befinden wir uns da in einer absoluten Ausnahmesituation.
00:19:50: Da ist auch Vermitteln angesagt zwischen der Bevölkerung und
00:19:54: dem
00:19:54: Militär.
00:19:55: Und
00:19:55: vor allen Dingen hat er auch ein persönliches Empfinden gar nichts zu suchen, weil wie gesagt ich sitze irgendwann wieder am Flieger und bin wieder in meiner Komfortzone.
00:20:02: Den Leuten muss man ja langfristig helfen und ich bewundere dieses Volk.
00:20:07: Ich muss ganz ehrlich sagen also dieser eiserne Willen die waren bewaffnet mit Schaufeln.
00:20:12: Überleg mal jetzt geh du mal im Garten rein Und die haben ganze Häuserblocks mit Schaufeln und Hammerbeiseite.
00:20:22: Also das ist unvorstellbar!
00:20:24: Ich glaube, dann ist man zu viel in der Lage, ne?
00:20:26: Unser absoluter Ausnahmezustand.
00:20:28: Und
00:20:28: jung bis alt und wie ihr sagt also ich bewundere die... Also muss ich sagen, ich habe auch schon zu meiner Frau gesagt wenn er mal alles vorbei ist und sich ein bisschen normalisiert hat würde ich da gerne nochmal hin weil er den Menschen schlag da mochte.
00:20:39: Die waren total nett Das muss man ja sagen.
00:20:41: Auch
00:20:41: in der Situation, ne?
00:20:42: Also ich habe eine venizulanische Tante gehabt.
00:20:45: Mein Patenonkel hat in Zweiter Ehe eine Venizulanderin geheiratet die ausgewandert war.
00:20:49: Die hat erst in den USA gelebt und ist dann nach Deutschland gekommen.
00:20:53: Die hatte in den höchsten Tönen über ihr Land gesprochen.
00:20:56: Hat aber auch gesagt aufgrund der politischen Situation hat sie es da an einem gewissen Punkt nicht mehr ausgehalten was tatsächlich vielen Venizulanern so geht.
00:21:02: Zwischendurch
00:21:03: gibt's
00:21:03: ja viele Exil-Venizulander.
00:21:05: Aber wusstest du, dass da auch viele Deutsche gibt?
00:21:08: Und das ist dich nicht?
00:21:09: Ja, ich habe den deutschen Diplomaten kennengelernt.
00:21:14: Da gibt es auch eine deutsche Schule und bei uns jetzt erstmal wichtig ist da irgendwie alles in Ordnung.
00:21:20: Und dann gibt es einen ganzen Ort, so ne ganze Stadt, da leben nur Deutsche.
00:21:24: Also da hab' ich mich auch irgendwie gewonnen.
00:21:25: Wir sind da nicht gewesen, da war ja keine Katastrophe und wir sind ja mit dem Katastrophen und die Seizhegen da gewesen.
00:21:30: Nein
00:21:30: natürlich nicht!
00:21:31: Aber man kriegt natürlich am Rande was mit,
00:21:33: ne?!
00:21:33: Man nimmt ja auf etwas mit... Ich war
00:21:34: totale Woche erstattet.
00:21:35: Wie funktioniert
00:21:36: so ein Land?
00:21:38: Ja, und auch abseits dieser ganzen Katastrophe erkennt man kann ich mir vorstellen trotzdem so die Schönheit.
00:21:43: Ja gerade in so einer Katastrofe erkennst du das wahre Ich von einem Land.
00:21:48: In so einer Kattastrophe hast Du kein Kleid mehr an da bist Du nackt ne?
00:21:51: Und die waren auch nacktwunderbar wenn man mal so sagen darf.
00:21:55: ein tolles Land muss man sagen natürlich wie Flugzeug der hat in sich gehabt.
00:22:00: und dann in diesen kleinen Jetzt hier haben wir uns natürlich auf Jans hohem Niveau, dass man da nicht mit der Business-Glas hinfliegt.
00:22:06: Das ist ja wohl auch klar.
00:22:07: Aber das war für mich die erste Mal als ich in so einem Ding da gesessen habe.
00:22:11: Es muss man sich überlegen, die Maschinen können, weil auch die Piloten sind richtig hart unterwegs und ganz kocht zerstacht und Landephasen haben sie.
00:22:18: Und wenn du dann nicht in Flugrichtung sitzt sondern quer dazu und so ein Ding hebt ab bei guter Nacht, dann passt es schon!
00:22:25: Wenn man was angenehm sagen darf, dann war das angenehme auch die Crews, die da so unterwegs waren an den Fliegern.
00:22:31: Man hört auch, es ist dann irgendwie auch ein Riesenabenteuer.
00:22:36: Ja ja, meine Frau sagt schon hat sie keine Angst, da hast du keine Zeit für.
00:22:39: Die waren so schnell unterwegs.
00:22:42: Noch mal zurück zu dem Einsatz dort.
00:22:44: also ich möchte noch einmal kurz darauf zurückkommen was du ganz am Anfang gesagt hast wo ich auch raushören konnte das hatte ich auch durchaus mitgenommen und belastet dass dort das Militär patrouilliert hat in den Straßen
00:22:58: Sehr stark,
00:22:59: aber gar nicht mit angepackt hat.
00:23:01: Also das ist ja ganz anders als wir uns das in Deutschland vorstellen.
00:23:04: also große Katastrophen hier.
00:23:06: Wir erinnern uns an Flutkatastrophem im Osten Deutschlands oder aus der Richtung.
00:23:10: Da wird sofort die Bundeswehr akquiriert und die hilft damit... Die
00:23:14: sind unsere Freunde.
00:23:15: Man muss da sehen bei uns ist die Bundeswehre dann unser Freund genau wie die Polizeifeuer werden soll.
00:23:20: Und ich hatte immer so ein Gefühl dieses Kontrollieren die stehen da mit zehn, bewaffnete Typen oder Frauen sind ja auch sehr viele da, an der Ecke und regeln da den Verkehr.
00:23:32: Und scheinen da irgendwelche Leute an.
00:23:34: Hätte man denen überall wo ich diese Posten gesehen habe – das waren nicht wenige – hätte man denen eine Hacke und einen Schaufel in die Hand gegeben, dann hätte man viele Menschen nebenan retten können.
00:23:43: Das muss ich auch mal ganz ehrlich sagen.
00:23:45: So hat es sehr frustrierend.
00:23:47: Weil jetzt sind ja auch viele Menschen gestorben an Dehydration, also verdochstet verhungert vielleicht auch verblutet weil sie eine kleine Schnittwunde hatte aber den konnte man nicht schnell genug helfen.
00:23:58: Ja da sind aber viele tausend Soldaten wenn die ne Schaufel in der Hand gehabt hätten dann wäre auch da vieles bewegt worden.
00:24:04: Da muss ich sagen das habe mich wirklich tief traurig gemacht hat haben mich geärgert und auch zeitweise komplett verwundert wie man im Privat die Priorität so setzen kann.
00:24:15: Das muss ja die Bevölkerung genauso aufgeregt haben, ich meine gut sie kennen das nicht anders wahrscheinlich?
00:24:19: Nein, nein, die sind da schon richtig wild unterwegs teilweise, die legen sich also ganz ordentlich mit denen da an.
00:24:24: Also wenn man dann sieht dass da eine Mutter von einem eingestürzten Haus sitzt und die Soldaten bis an den Zähnen bewaffnet sind anschreit weil die da nicht helfen, also muss man sagen alle Achtungen!
00:24:36: Die Bevölkerung ist alles andere wie eingeschüchtert.
00:24:38: Wahnsinn.
00:24:40: Also da habe ich Szenen gesehen, dann habe ich gedacht Respekt.
00:24:44: Da sitzt richtig Mut hinter.
00:24:46: und weil ich mich schon so frage das sind ja selber Einheimische Da muss doch der gesunde Menschenverstand sagen, so jetzt machen wir mal aus dem Stück Metall was ein Gewehr ist.
00:25:01: Machen wir jetzt mal eine Schaufel.
00:25:02: Das ist jetzt gerade mal wichtiger.
00:25:04: Aber da lassen die sich nicht von beeindrucken.
00:25:07: Jetzt muss man sagen, der Druck von oben nach unten ist auch sehr stark.
00:25:10: also wenn einer rumläuft mit ein paar Sternschen, dann gehen Tür und Tor auf.
00:25:14: Da sieht man
00:25:15: das Prinzip an der Diktatur?
00:25:17: Ja.
00:25:17: aber was mich auch gewundert hat Das Institut für Rechtsmedizin.
00:25:21: Wir waren in einem Hafen drin, wo unsagbar viele Verstormende gelegen haben.
00:25:28: Meistens waren die Chefs Chefinnen.
00:25:31: Sehr viele Frauen haben da tatsächlich das Kommando.
00:25:33: oder war ich es auch ein bisschen überrascht?
00:25:36: Und glaub mal dran, die kehren damit also an dem Besen.
00:25:39: Ganz schön auflösternd!
00:25:40: Das
00:25:40: Instituthür Rechtsmedizin dort... Was hat das auf dich für einen Eindruck gemacht?
00:25:46: Also ich muss sagen, dass die fachlich bestimmt ganz gut sind.
00:25:49: Aber glaub mir, die Leiterin davon hat bittere Tränen geweint wie man denen erstmal Sachen gegeben hat.
00:25:55: Das fehlt ja an Leichensecken!
00:25:56: Da muss man sich mal überlegen.
00:25:58: Nadeln, Faden, Versorgungsmaterial, Desfektionsmaterial... Wir haben sie damit unterstützt und geholfen.
00:26:07: Fachlich will ich den gar nichts absprechen also beim Besten will nicht.
00:26:10: aber wenn du jetzt natürlich fachlisch gut bist und hast auch nur ein Stein und ein Stück Wolle, muss ein Feuer anmachen.
00:26:16: Viel Spaß und das bei dieser Masse.
00:26:19: Die sind hingegangen weil die Körper ja auslaufen ist ja logisch der quillt auf die Autolyse Prozesse also Verwesungsprozesse voll gegangen.
00:26:27: wie man hier wissen haben wir fast genauso viel Wasser wie so eine Gurke.
00:26:31: Das heißt da läuft auch ordentlich was aus.
00:26:33: Die haben dann das ganze Wasser was da ist mit Kalk gebunden damit dass er nicht überall hinläuft.
00:26:41: Also ich muss ganz ehrlich sagen professionell Sie hatten ein Werkzeug nicht.
00:26:45: Aber jetzt muss man auch mal sehr vorsichtig sein, der Bundesverband deutscher Bestatter genauso wie wir als Notfallteam.
00:26:52: Wir waren ja auch immer ständig.
00:26:54: unsere Regierung passt lieber auf wenn mal etwas Schlimmes passiert.
00:26:58: Wir müssen vorbereitet sein.
00:27:00: aber wer will sich das schon mit auseinandersetzen?
00:27:02: So ein Paar ist er denn jetzt auch so gegangen fachlich gut handwerklich weil sie nichts hatten bedingt durch dem Nichts haben?
00:27:12: Ja, die sind in gar keinster Weise vorbereitet.
00:27:16: Nein,
00:27:17: nein und ich sage euch da braucht man gar nicht nach Venezuela das hast du weltweit dieses Programm hast Du weltweit.
00:27:24: Ich wundere mich immer, aber da haben wir ja schon oft noch darüber gesprochen.
00:27:27: Wie jeder weiß, dass der Tod kommt, aber keiner ist auch vorbereitet.
00:27:30: und jetzt lassen uns mal ein Stück weitergehen.
00:27:32: Jeder weiß, das er eine Katastrophe geben kann.
00:27:35: die Frage, die ich mir stelle inwiefern sind Wir denn hier in Europa?
00:27:39: Wie weit sind wir vorbereitet?
00:27:40: Du kannst den Leuten doch gar nicht mit so einer Kategorie Nehmen wir doch mal dem Bündnisfall Lass es doch hier mal richtig scheppern Dann wollen wir mal gucken wie weit wir vorbereitet sind.
00:27:49: Das
00:27:49: sind viele Fragen, die wir uns natürlich als Bürgerinnen und Bürger nicht unbedingt stellen, weil man da das Vertrauen hat, dass sich eine Bundesregierung... um solche Dinge gekümmert oder der Bund insgesamt sich um solche Dingen kümmert.
00:28:01: Wir sind natürlich hier in Deutschland, muss ich sagen, bedingt durch den Bundesverband und deutscher Bestatter da durch Desker.
00:28:08: Es gibt ja auch Notfallteams, haben wir jetzt schon drüber gesprochen.
00:28:11: Da bin ich der Einsatzleiter von NRW also hier Deutschland.
00:28:15: Ich glaube nicht, dass wir uns allzu große Sorgen machen müssen.
00:28:17: Wir stehen ja schon wirklich parat, aber ich habe das immer wieder weltweit erlebestadt.
00:28:22: Nehmen wir mal Türkei, gleiche Schauspiel.
00:28:24: nehmen wir jetzt mal Venezuela Schauspiel.
00:28:28: und du musst dann so überlegen, wir reden jetzt von dem Medienhörstuhl von dreitausend Tote.
00:28:33: Das machst du aber bitte mal zehn Mal Frufzehn ungefähr.
00:28:35: Also da werden auf jeden Fall über fünfzigtausend tote werden.
00:28:39: Es sind so viele Hilfskräfte schon wieder abgerückt tatsächlich.
00:28:44: Du kommst ja nur bei den Militärflughafen rein raus und man kommt nicht mehr raus.
00:28:51: Ich weiß, dass der Einsatz in der Türkei für euch länger ging.
00:28:53: Ja ich wäre auch hier gerne länger geblieben.
00:28:55: Was war für euch oder für Deathcare jetzt am Ende ausschlaggebend?
00:28:58: Dass ihr ja tatsächlich nur mit diesen vier Menschen dort vor Ort wart.
00:29:02: Ihr wart eigentlich die Vorhut im Prinzip um zu klären ob noch andere hinterher kommen sollen und ihr habt euch am ende dagegen entschieden.
00:29:09: warum?
00:29:09: weil unsicher wird.
00:29:11: wir haben gerade über den Bevölkerung gesprochen Und wir haben mal mitgekriegt, warum kommen noch Soldaten?
00:29:17: Dann haben wir uns ein bisschen gewundert.
00:29:19: Und dann sind die mal ganz schnell abgerückt weil dieses Laguera ist ja eine Sperrzone.
00:29:25: Da wollten dann Leute von auswärts da rein aber eigentlich mehr oder weniger zum helfen und dann haben sie sich damit dem Militärstadt eine Wolle gekriegt und dann hat er natürlich hier und auch mal ordentlich geraucht.
00:29:35: Also
00:29:36: das ist gefährlich einfach!
00:29:38: Ja, also man kann davon ausgehen.
00:29:40: Also wenn die Situation jetzt so weiter angeheizt bleibt wie jetzt, ich nehme mich mal an da würde doch nochmal auch nicht rauchen genauso gut wie reagiert der Bevölkerung darauf?
00:29:49: Wenn zum Beispiel jetzt die Häuser abgetragen sind wo noch Dote drin sind.
00:29:53: Ich kann dir sagen wie ich als Volker Winkelts reagieren würde.
00:29:57: Jetzt stellen wir mal vor, da wird ein Haus abgetragen und zur RCL gemacht wurde eine Familie nicht.
00:30:01: Da möchte ich hier jeden Mal sehen.
00:30:03: Ich glaube dann kriegen wir uns schon die Keule und hauen mal kurz drauf.
00:30:06: Jeder Mensch hat das Recht beerdigt zu werden oder damit gemacht zu werden, was eigentlich gehört.
00:30:11: Ist das nicht eigentlich die wahre Katastrophe Volker?
00:30:13: Dass man dann fahren muss und weiß... Das ist wichtig!
00:30:18: Jeden einzelnen Verstorbenen den ihr daraus geholt habt Unfassbar wichtig, aber am Ende ist es... Also
00:30:22: dann verzweifelt innerlich.
00:30:24: Mach mich das auch ein bisschen an weil ich würde schon gerne da wieder hin sofort und das ist auch der ganze Team von der SKR.
00:30:29: Ich kriege ja mit auf unserem Chat was da so los ist.
00:30:33: Verständnis ist kilometerweit weg.
00:30:36: wir wollen helfen, wir wollen was machen.
00:30:37: Wir sind in der Lage etwas zu machen wenn wir top ausgebildet sind in die Richtung.
00:30:41: Wir kriegen das auch im Griff.
00:30:43: nur das Problem ist
00:30:45: Ja, die Sicherheit geht vor.
00:30:46: Ja und vor allen Dingen wie kommst du dahin?
00:30:48: Jetzt musst du mal überlegen wir sind ja ein spendenfinanzierter Verein und durch unser Mitgliedsbeiträge alleine die vier die jetzt da waren dann haben uns schon Geld gekostet.
00:30:57: das kannst mich verlaufen lassen weil wir auch unsere Equipment da unten verschenkt haben muss man auch so sehen.
00:31:02: Jetzt bringst du da aber mal eben kurz hundert Profis rein.
00:31:06: So und jetzt rechnet es um aus unter zweieinhalb tausend Euro ist ein Flug nicht zu kriegen.
00:31:10: Dann brauchst Du Hilfsmaterial.
00:31:12: Wie macht man dat?
00:31:13: Wer bezahlt dat?
00:31:15: Ich brauche jetzt kein Geld für meine Aktion.
00:31:17: Es würde ja nur reichen.
00:31:18: schon, wie kommt man dahin und wieder zurück?
00:31:20: Weißt du, ich meine... Hier seid
00:31:21: ihr ehrenamtlich!
00:31:22: Genau so und das geht ja vielen anderen Organisationen genauso.
00:31:27: Ich meine, der THW ist ja auch schon abgereist.
00:31:28: Sie sind ja zusammen hin und zusammen wieder zurückgeflogen.
00:31:30: Ich
00:31:31: muss jetzt aber mal kurz fragen dass Ihr mit dem Militärflieger da ab Wunstdorf geflogen seid.
00:31:35: hat euch das auch Geld gekostet?
00:31:39: Das war richtig klasse.
00:31:42: Hier Pistoles hat sofort sechs Maschinen zur Verfügung gestellt, der THW hatte sich sofort bereit, da klärt uns mitzunehmen.
00:31:49: Also das hat uns als Verein gar nichts gekostet.
00:31:51: Dann muss ich ganz ehrlich sagen, danke, danke.
00:31:52: Aber wenn es jetzt weitergeht würde dann müsste
00:31:55: die... Irgendwann wird er in dem Bereich reinlaufen.
00:31:59: Guck mal, wir sind spendenfinanziert.
00:32:03: Jetzt muss ich wohl sein Vater Staat ist auch diesmal wieder auf uns aufmerksam geworden und auf unsere Tätigkeit und sieht hier die Wichtigkeit.
00:32:10: nur die Frage ist wie lange würde jetzt die Regierung für diese Flüge aufkommen?
00:32:15: weil das ist ja doch schon massiver Aufwand auch für so eine Regierung.
00:32:19: Also einen Flieger, wenn ihr mal überlegst wie das da läuft.
00:32:23: Sechs Maschinen sind da jetzt im Kreislauf.
00:32:25: also all Achtung.
00:32:26: Da läuft es logistisch echt bei dem Hintergrund ab.
00:32:29: Kommen
00:32:31: wir noch einmal zurück zu deinem Einsatz dort.
00:32:33: Welche Begegnungen hatte ich am meisten berührt?
00:32:38: Einige doch, da waren einige.
00:32:40: Einmal so unter den Hilfskräften haben wieder tolle Leute dabei.
00:32:43: aber das ist ja immer der gleiche Menschenschlag.
00:32:46: Ich bin in so einem Haus gewesen.
00:32:47: Da waren ein Hund am Schrein, bei dem sein Besitzer da drin war.
00:32:53: Dann sind die Familien ... Wenn du dein Verstorbenen rausbringst, wenn du in so nem Zimmer drin bist und musst dann so überlegen, du gehst ja in einen Zimmer rein.
00:33:01: Erstens gehst du mal in eine Ruine rein.
00:33:04: Irgendwann kommst du in diesem zimmerähnlichen Raum?
00:33:08: Das noch übrig ist!
00:33:09: Und dann siehst du, wie eine Familie sich aneinandergeklammert hat.
00:33:13: Dann ziehst du im Nebenzimmer, trittst du da ein bisschen was weg und dann lichtest auch noch mal ein Kind.
00:33:18: Da sind so Situationen wo dann so denkst mein lieber schwan, dann lieber schwa, aber braucht kein Mensch.
00:33:24: Wenn du wieder raus bist, du siehst ja wenn er von unten hoch guckt, das Licht in unserem Bau drin ist... Das siehst Du erstmal lieb!
00:33:32: Die Naturgewalt, die da auf so einem Körper eingewirkt haben.
00:33:35: Dann die Menschen, die arbeiten, das sind ja auch alles ehrenamtliche, teilweise Familienmitglieder.
00:33:40: Es waren viele Situationen wo ich dann erst mal immer ein paar Tage für mich brauche.
00:33:45: und jetzt nicht, dass ich ins Depressive verfalle sondern eher, dass man sortieren muss.
00:33:51: Da hatte ich die ersten paar Tage echte Schwierigkeiten mit.
00:33:54: Wie schon rausgekommen bin war total übermüdet und overpaced bin ich hier auf der Couch eingeschlafen, dadurch haben wir da aber auf Isomatt noch einen Boden gepennt.
00:34:04: Bewegte sich die Couch erlogischerweise oder war es sofort wieder in diesem Erdbebenmodus?
00:34:10: Da sind so viele Sachen, aber das dauert zu seiner Zeit und man muss ja mal belegen... Ich bin hier im gelobten Land, liebe Leute!
00:34:16: Hier kommt aus dem Wasser an, kommt Wasser an den Kühlschrank auf, geht raus rein wie ich will.
00:34:22: Der ist kein Militär, was mir so eine Puste am Kopf hält.
00:34:26: Das ist ja bei mir nur zeitlich befristet wo ich viel darüber nachdenken und was mich auch zu stark beschäftigt, da so tolle Menschen wieder da auch wieder rum war.
00:34:36: dass die da eigentlich immer ertragen müssen.
00:34:38: Also da wir jammern hier schon auf sehr hohem Niveau, dann natürlich mal so loslassen.
00:34:43: Jetzt heißt es aber auch netterlich auf unser Volk mit der Fingerzeige ganz im Gegenteil.
00:34:49: Wir können ja nichts dafür, dass das da so ist.
00:34:51: Aber wenn du einmal da so eingetaucht bist und kommst dann wieder raus, aber das hast du in jedem Katastrophen
00:34:55: geblieben... Wird man demütig?
00:34:57: Ja!
00:34:57: Dann weißt Du wieder zu schätzen was da ist.
00:35:01: Alleine, dass wir zwei Hübschen hier gerade plaudern und zwar ganz offen.
00:35:04: Ich konnte jetzt auch über die Regierung maulen.
00:35:07: Ja was passiert mir?
00:35:07: denn gar nichts?
00:35:08: Gar nix passiert mehr.
00:35:11: Und dann muss man mal sehen da kriege ich ihr Krieg, kein Gewer im Kopf gehalten.
00:35:14: Ganz im Gegenteil, wir haben ja grade drüber gesprochen.
00:35:16: Sollte jetzt hier eine Kratastrophe auftauchen.
00:35:19: Dann kommt das Bundeswehr.
00:35:20: Da kommt die Bundeswehr, die helfen uns.
00:35:23: Das ist ein ganz anderes... Ja, muss ich auch sagen von der Seite her, ich bin jetzt nicht stolz in Deutschland.
00:35:32: Ich habe nichts dafür getan, aber ich bin froh, dass ich ein Deutscher sein darf.
00:35:36: Mit den Strukturen dankbar!
00:35:38: Ganz genau.
00:35:40: Das ist jetzt in Venezuela anders gewesen als in der Türkei.
00:35:44: Türkeien ein muslimisch geprägtes Land.
00:35:46: Dort gibt es andere Regeln, Normen, wonach ein Mensch bestattet wird.
00:35:53: In Venezuela sehr christlich geprägt?
00:35:55: Ja
00:35:56: absolut.
00:35:57: Erdbestattung...
00:35:59: Aber da kannst du auch einen Haken dran machen, weil wie gesagt wir hatten ja beste Kontakte.
00:36:04: Und wenn man zum Menschen sehr eng Kontakt hat gerade in so hellen Situationen dann bist du mal ganz schnell ganz dicke, weil ansonsten würde das ja nie passen.
00:36:13: Und dann hinter vorgehaltener Hand habe ich dann erfahren, die Regierung macht den Leuten Angebote.
00:36:20: Die sind da sowieso schon mal an wie eine Kirschenmaus und jetzt erst recht wo alles weg ist.
00:36:24: So und dann ist die Regierung hin ja einen Klipp und klar gesagt Herr Weißewald... ...die Einächerung!
00:36:29: Das geht dann auf unsere Kosten.
00:36:32: Weil die Leute haben doch gar keine andere Möglichkeit.
00:36:35: Jetzt erklären wir doch mal, wie du anhand von Asche nachweisen willst, wie viele Menschen dabei liegen.
00:36:41: kannst du ja gar nicht mehr.
00:36:42: Das heißt, so werden jetzt mal Rückzug oder einige tausend Menschen verschwinden die nie existiert haben.
00:36:47: dann muss man auch mal so sehen.
00:36:49: also das ist schon... Ich möchte nicht mit denen tauschen.
00:36:53: Also da ist jetzt aus Grund von finanziellen Möglichkeiten, da einknicken zu müssen und zu sagen, er wird eingeächert.
00:37:01: Das sind drei Kramatoren in der Nähe von La Guéra die nichts anderes machen wie Erdbehmopfer einzuächern.
00:37:08: Und damit siehst du ja dann mal irre schnell.
00:37:11: Mit der Meinungsfreiheit ist es da ja auch nicht so weit.
00:37:17: Wir haben jetzt fast dreitausend Tote, die haben wir innerhalb von zwei Stunden gesehen.
00:37:21: also da braucht man immer drüber zu reden.
00:37:23: Die Zahlen sind aber so etwas von gefälscht.
00:37:26: Die Statistiken kannst du nur trauen wenn du sie selber schreibst.
00:37:30: Ja genau, wenn du Sie selber gefälscht hast.
00:37:33: Wo um Himmels willen hat man denn diese vielen Verstorbenen überhaupt hingebracht?
00:37:37: Ihr habt gesagt, ihr hattet Bodypacks dabei gehabt.
00:37:39: Aber dann wohin wurden die gebracht?
00:37:41: Wenn wir über solche Dimensionen reden, über so viele Verstorbene... Wir
00:37:44: liegen im Hafen!
00:37:46: Da musste erst mal mit dem Militärgut klarkommen und haben reingekriegt.
00:37:49: Und dann wurde uns der Tür- und Tor geöffnet.
00:37:52: Dann sind wir in unserem Hafen gewesen und da liegen schon mal Hundert.
00:37:56: Aber wirklich hunderte liegen darum.
00:37:58: Dann haben die Kühlcontainer für die Menschen, die nicht identifiziert werden zur Zeit, da liegen auch wohl ein paar Hundert drum.
00:38:04: und dann sind wir in Karakaz gewesen in einem Institut für Rechtsmedizin, dann hast du nochmal eine gleiche Menge darum liegen.
00:38:10: Die liegen überall rum.
00:38:11: und dann reden wir aber über die Mehrzahl.
00:38:14: Die liegt ja jetzt noch in den Gebäuden.
00:38:16: Das ist halt nur der E-Punkt was wir gesehen haben.
00:38:18: Die Mehrzahl liegt tatsächlich im Gebäude weil dann an dem Tag war dann Feiertag.
00:38:22: Da heißt es Papa also Vatertag Und das waren Fußballspiele, die sind ja so... also überhaupt Baseball.
00:38:29: Wusste ich gar nicht schon wieso?
00:38:30: Der macht ein Baseball begeistert, sondern aber es sind Sportfreaks, die da wohnen!
00:38:34: Und dadurch, dass die Luftforschkeit so hoch ist und so heiß ist.
00:38:38: Jede Wohnung hatte eine Klimaanlage weil Strom und so was kostet dann wirklich nichts.
00:38:44: Zu dem Zeitpunkt vom Erdbeben waren alle in der Wohnung drin.
00:38:47: also wir haben auch sehr viele von einer Couch runter geholt Die waren in Zimmern drin und da ist die Dunkelziffer von Einwandern ist ja auch noch da.
00:38:58: Also wir reden hier über sehr, sehr viel.
00:39:00: Und wenn man sich jetzt die Hochhäuser einkuckt und rechnet nur mal mit vier bis fünf Personen weil das ja von der Wohnstruktur oder anders ist wie bei uns.
00:39:09: und da knallt ihr jetzt mal eben so ein dreißig Stöcken die Gebude zusammen mit so einen so vielen Abwartungen.
00:39:14: dann rechnet sie einfach mal hoch.
00:39:15: und wenn die Luftaufnahmen gibt es ja Sattung genug und man kann sicher halbwegs ausrechnen wo noch einer geschafft haben könnte und wo nicht.
00:39:23: Dann habt er ganz schnell eine gescheite Zahl zu sammeln
00:39:26: unglaublich
00:39:27: Und die waren sehr viel.
00:39:28: Zu dem Zeitpunkt waren sie sehr fehl, weil es ja sehr heiß und sehr spül ist.
00:39:32: Die waren sehr viele in den Wohnungen, ne?
00:39:34: Weil wie gesagt einmal dieses Sportereignis... ...und dann war da so ein Art Feiertag.
00:39:39: Ich meine Vater hat da, ich bin mir gar nicht sicher.
00:39:40: Ja, die werden's zelebriert haben auf ihre Art.
00:39:43: Waren dann zu Hause.
00:39:46: Also es sind krasse Geschichten, die du da schilderst.
00:39:49: Ich glaube auch das wird jetzt noch mal einen Moment brauchen um das alle sacken zu lassen.
00:39:54: Bei Instagram haben wir natürlich einmal kurz vorher gefragt, was interessiert euch?
00:39:57: Was würdet ihr gerne noch von Volker wissen.
00:40:01: Die Alicia hat uns geschrieben ... Das haben wir aber so gut wie beantwortet, würde ich sagen.
00:40:04: Wie genau habt ihr dort geholfen und wie viele Tote gab es?
00:40:08: Also deine Einschätzung ist auf jeden Fall... Wir bewegen uns irgendwo zwischen fünfzehn und hunderttausend.
00:40:12: Ja ja, aber ganz locker!
00:40:14: Aber ganz locker da sind ... Ich hoffe damit nur bei den Zahlen bleibt so schlimm, wie dieser Ausdruck nur ist.
00:40:20: Ich hoffe dabei bleiben.
00:40:22: Und inwiefern ihr geholfen habt, das ist klar.
00:40:24: Ihr habt eigentlich dafür gesorgt dass die Verstorbenen in diese Bodypacks kommen.
00:40:29: Wir haben insgesamt mit vier Mann, ich glaube wir haben so, ich kann jetzt sagen das schon drei oder vier Lüge Urlaub.
00:40:35: Ich vertue keine Ahnung!
00:40:36: Wir haben so nebenbei mal ebensechzig Bergungen mitgemacht.
00:40:40: Dann haben die Rechtsmedizin geholfen und gezeigt wie wir das machen mit Identifikationen.
00:40:47: Wir haben Hilfsküter in Form von Bodypacks und sowas verteilt.
00:40:50: also unsere Aufgabe war dieses Mal richtig umfangreich.
00:40:56: Dann haben wir die Netzwerke, damit man überhaupt mal Türen aufkriegen.
00:41:00: Wir sind von Arbus Zettosch im ganzen Krisengebiet gefahren, um zu gucken wo es wirklich knifft.
00:41:05: Wir waren ja in Siedlungen gewesen und da war noch nicht einmal ein Helfer.
00:41:09: Da wurden wir angehalten und die Leute haben gedacht, wir werden jetzt diejenigen, die den Schuttbärcher wegräumen.
00:41:15: Überleg mal!
00:41:15: Wir waren mit vier Leuten.
00:41:17: Und dann haben wir denn da die Geschichten mitgekriegt, dass die Besuch hatten, die Schwester schwager und alles liegen da noch in dem Ausdrehen.
00:41:24: Werbungstruppen und da waren wir schon zwei Tage da.
00:41:27: Das heißt, insgesamt war das Krisen der Erdbegen ja schon drei oder vier Tage dann vorbei.
00:41:31: Da war noch gar keiner in Altenheimen.
00:41:34: Da klebten hunderte von Zettel mit Pflegern und Einwohner.
00:41:39: Da waren auch kein Mensch.
00:41:40: Es gab einfach keine da.
00:41:41: Also man konnte eigentlich hingehen wo man wollte.
00:41:44: Überall hat es für drei Hände bestimmt zuerst überall Kakel sein müssen.
00:41:48: Das macht einen das fertig innerlich?
00:41:51: Ja sicher, man geht ja natürlich logischerweise hin und poliziert hat erst mal auf sich selber.
00:41:55: Und dann hat das auch etwas mit Menschlichkeit zu tun.
00:41:57: wenn ich weiß da ist einer schwierig, wir fliegen um eine halbe Erdbeile um Menschen zu helfen.
00:42:03: Und die sind teilweise.
00:42:04: der Militär ist nicht in der Lage mal um ein Block zu fahren.
00:42:07: Da fällt aber auch gar nichts mehr zu einem.
00:42:09: Also muss man ganz ehrlich sagen und größten Respekt, da waren ja weltweit kamen Hüs-Organisationen dahin, die haben gar nicht gelabert, da ging sofort zur Sache da.
00:42:20: Konntest du auch?
00:42:21: Du konntest dir eigentlich ein Block auszuholen, haste losgelegt.
00:42:23: Die Zivilbevölkerung da, ja mein Lieberschwand... Dann hast du volunteers, also hier so freiwillige.
00:42:29: Kolumbien, Mexiko und die kommen schon überall.
00:42:32: Darum hat auch Fußballer gar keine Rolle gespielt.
00:42:35: Da muss man ganz ehrlich sagen, dass Deutschland raus ist, dann habe ich nicht mitgekriegt.
00:42:38: Das habe ich irgendwann hier in Deutschland mitgekrecht.
00:42:40: Hat mich auch ganz ehrlich gesagt, gar nichts zu interessieren!
00:42:42: Wenn du sagst ihr seid da in Orte gefahren, die sind vorher noch gar nicht besucht worden von irgendwelchen Hilfskräften, also gingen dir daraus zwischendurch die Düse.
00:42:49: Du dachtest, oh mein Gott.
00:42:50: Wenn die jetzt so viel von uns erwarten?
00:42:53: Nein!
00:42:54: Ich glaube, ich kenne es aber auch meine Einstellung zu.
00:42:56: Wenn Schluss ist, dann ist halt meine Stunde.
00:42:59: Also meine Stärke ist ja mehr zu kommunizieren und da mal ein bisschen Ruhe reinzubringen.
00:43:04: Und das ist mir da auch echt zurute gekommen.
00:43:07: Dadurch stelle ich aber die engen Kontakte zum Militär hatte oder wir konnten hier natürlich auch sofort Hilfe anfordern und die kamen dann auch sofort.
00:43:15: Dann ist immer dieses zweischneidige Schwert wenn man sieht, dass ich neben der Präsidentin stehe und dann heiße ganz vorsprache Frau Ja, ja.
00:43:25: Aber die ganz vorsprachige Frau hat mir die Tür aufgemacht, so dass ich mit Entscheidungen treffe.
00:43:29: Wo muss man
00:43:30: dann pragmatisch sein?
00:43:31: Ganz genau da muss man auch einfach mal gegen den Strom schwimmen und sagen okay das ist jetzt gerade mal so nützt nichts aber hilft ja nicht mehr sondern hilft der Leuten und da haben wir ganz großen Wert drauf gelegt.
00:43:41: Man denkt natürlich auch viel drüber nach.
00:43:43: wenn du so vor einem riesen Schuttberg stehst, dann denkst du natürlich hoffentlich finden sie denn auch noch einmal jemandem.
00:43:51: Innerlich im Kopf haste sie Westau.
00:43:53: Ich sage mal ein netter Christoph aus dem Anfanggrund, wenn da Menschen noch drin sind, den muss geholfen werden.
00:44:01: Tod oder lebendig?
00:44:02: Den muss gehorfen werden!
00:44:03: Da darf keine Zeit vergehen.
00:44:06: Wenn man dann tatenlos daneben stehen muss, das funktioniert nicht.
00:44:10: Das bringt einen um und du hast ja nicht mal einen eigenen Angehörigen darin liegen.
00:44:14: Es ist wildfremde Menschen für dich.
00:44:16: Das
00:44:16: sind Menschen, ob die eigene sind oder nicht, aber es sind ja Menschen.
00:44:20: Da sind ja Hunde, Katzen.
00:44:21: Da ist ja alles rausgeholt worden.
00:44:24: Also man muss schon sagen wenn die Hilfskräfte weltweit nicht da so aufgetaucht werden dann wird einmal mal eine richtige Katastrophe geworden.
00:44:31: Ich meine so schön eine richtige Kattastrophe aber dann werden noch ganz andere Zahlen und dann hätte am Ende des Tages geheißen dank unserer Regierung haben wir nur tausend Tote.
00:44:40: Die stimmen schonmal gar nicht.
00:44:42: Dann steigt das Volk irgendwann wirklich aus Dach
00:44:45: Ja, also ich würde mich wundern wenn nicht mal auf kurz oder lang, dann mal kurz rappelt zwischen denen.
00:44:51: Kannst mir den Menschen viel machen aber enthalte denen nicht die Hilfe vor oder Gängel dient eine Katastrophe.
00:44:56: das sollte man mal schön sein lassen.
00:44:59: Ihr seid gefahren, wie viele Hilfskräfte sind tatsächlich noch vor Ort geblieben?
00:45:02: Ich weiß dass die USA sich dort glaube ich stark engagieren.
00:45:05: Die haben sowieso ein großes Interesse an Venezuela seitdem sie den Herrn Maduro da im Alleingang gestürzt haben.
00:45:10: Ja,
00:45:11: und die haben Sie mal abgeholt.
00:45:12: Der hat von dem Erdbeben ja nichts mehr
00:45:13: mitgekriegt.
00:45:14: Hat nichts mehr weg gekriegt von dem erdbehm.
00:45:16: Wie viele Hilfskräfte sind dann tatsächlich noch vort gewesen als ihr gefahren
00:45:19: seid?
00:45:19: Also vor uns war Ed Feier weg wir sind ja beim THW weg.
00:45:23: Was mich aber gewundert hatte ist, ich kenne auch die Ärzte ohne Grenzen.
00:45:27: Ich kenne ja eure viele Hilfsorganisationen.
00:45:29: Was mich total gewundert hat, ist sie haben alle ihre Hilfe angeboten und Ärzten werden da gebraucht.
00:45:35: Glaubt das mir mal ganz einfach?
00:45:36: Da sind jetzt aber also gar nicht reingelassen worden, wo ich mich total darüber wundere!
00:45:40: Ich hatte so zwischendurche Gefühle brauchen Malocher, aber die Ärzte und Pfleger wären ja genauso wichtig gewesen.
00:45:47: Neben uns waren Rotes Kreuzcamp von WDswehler und mit denen halte ich mich natürlich auch logisch... weil sie lange und intensiv unterhalten, die Brauchenunterstützung.
00:45:56: Und dann hörst du aus den Medien raus oder von Institutionen raus, da denen die Einreise verboten wird – ja, da fällt dir doch gar nichts mehr ein, oder?
00:46:05: Und gerade so Institution wie Ärzte ohne Grenzen sollt.
00:46:07: Die können ja nochmal echt weit bewegen, ne?
00:46:09: Und jede Hilseorganisation, die zertifiziert ist, die haben auch noch Ärzten, das muss man ja mal so sehen!
00:46:15: Damit bin ich ein bisschen darüber gewundert und ich wundere mich nach wie vor noch ein bisschen.
00:46:18: Ja, vielleicht ist es tatsächlich eine Diktatur die sich nicht hinter die Kulissen schauen lassen möchte?
00:46:24: Und deswegen niemanden reinlässt.
00:46:25: Ich habe
00:46:25: ja da so einen Kolonel kennengelernt.
00:46:27: Der hat mir ja, oder uns Tür und Tor aufgemacht.
00:46:30: Und dann durchstuft er mal überhaupt in der Laguera, in diesem Haber rein, in dem Hafen... ...und da haben wir erstmal das wahre Ausmaß gesehen, ne?
00:46:38: Das war denen auch nicht so recht und ich musste immer, ich hab von dem so einen Code gehabt.
00:46:42: Irgendwo Schwierigkeiten sind sollte ich den Soldaten nur den Code zeigen.. ..und dann wurde mir wieder Tür und Tour aufgemachten, ne!
00:46:48: Ich hatte mich schon drüber gewundert aber die sind davon ausgegangen, weil sie sind genauso bewährt,
00:46:52: ne?!
00:46:52: Und haben uns überall reingelassen.
00:46:54: Das hätte man das Wahrausmaß ja auch nie zu sehen.
00:46:58: Man nimmt das wahr auf den Straßen, man riechtet und sieht es.
00:47:01: Da liegen die Verstorbenen so auf der Straße rum.
00:47:04: Wir sind da durch die Gegend, wollten mit dem Bodypacks, aber einmal liegt davor unsere Verstorbene, dann haben wir mal eben im Bodypack gelegt.
00:47:11: Wundert man sich schon!
00:47:11: Aber in so einer Katastrophe auch normal.
00:47:14: Da muss man auch sagen... ...aber da waren wir ja schon eine Reihe vier, fünf Tage dahin.
00:47:18: Und dann hast du als immer noch ganz her uns vorstellen dieses Ausmaß was da überhaupt abgeht.
00:47:23: Und die fangen wir jetzt erst an, die ganzen Toten rauszuholen.
00:47:26: Erst wollte er mal nach den Leben in Sucht logischerweise.
00:47:29: Einer erzählte mir... Der kann überhaupt nichts mehr essen.
00:47:33: Er ist an Deutschland gebaut und hat immer nach Leben gesucht, also wirklich so auf reingerobt gemacht getan.
00:47:39: Und dann sagt er, der hatte mit Tote überhaupt nie bei einer Mütze.
00:47:42: Der hat noch nie so viel Tote gesehen wie da.
00:47:44: Und jedes Mal durch den Geruch, durch die Veränderung musste der sich übergeben.
00:47:49: Dann sagt er ich hab Bauchschmerzen, das muss Wasser trinken damit der Bauch schon zumindest mal rausdrücken kann weil sonst ist es ja nur leer.
00:47:57: Wir haben dem natürlich auch geholfen und gemacht und getan aber du kriegst die Leute auch nicht nicht von der Arbeit abgehalten hat.
00:48:02: Das ist ja auch logisch, die wollen ihren Leuten helfen.
00:48:05: Ja da ist so viel innerer Druck!
00:48:09: Wir können uns das ja nicht ansatzweise vorstellen was für Zustände da gerade herrschen?
00:48:12: Ist das denn überhaupt...das wird doch eigentlich ein immer lebensfeindlicherer Ort.
00:48:16: dort wenn wir über solchen Gefahr reden und über die... Die
00:48:20: Ecke wo wir jetzt gewesen sind, die ist ja schon dreimal erwischt worden.
00:48:23: Da waren mir auch gar nicht so bewusst und zwar gab es da wohl Irgendwann in den Neunzigern schon mal so ein ganz schweres Erdbeben, dann gab es Anfang zweitausend einen ganz riesigen Erdrutsch-Stahne-Ecke.
00:48:35: Diese Gegend wo wir waren ist jetzt schon dreimal niedergemacht
00:48:38: worden.
00:48:40: Da muss man sich überlegen und die Leute wollen schon wieder aufbauen.
00:48:44: Da guckste natürlich manchmal ein Staunt über diesen Willen was die Leute haben.
00:48:48: aber das nennt man Heimatverbundenheit und Wurzeln.
00:48:52: Ich glaube mich wird sie ja hier auch nicht wegkriegen.
00:48:54: Das ist mein Heimatpunkt!
00:48:56: Und egal, was kommt will sie ja wieder aufbauen.
00:49:01: Also ich bewunder die Zivilbevölkerung da, die bewunderst totalen muss man ganz ehrlich sagen Ich kann mir gar nicht so tief verneigen wie die verdient haben.
00:49:10: Jetzt bist du wieder hier?
00:49:12: Ja jetzt hat meine Frau wieder Arbeit für mich.
00:49:15: Der Betrieb zu Hause muss weitergehen das hilft nichts.
00:49:19: eine Frage die uns Lisa geschickt hat fällt es vollkommen schwer jetzt wieder im normalen Leben in Deutschland anzukommen.
00:49:27: Ich kann mir vorstellen, dass man noch so einem Einsatz vieles anders betrachtet.
00:49:31: hier beklagt man sich über die Hitze oder sonstige belanglose Dinge in Klammern.
00:49:35: ich schließe mich da an.
00:49:37: Schreibt sie uns und glaube wenn man solche Schicksale vor Ort sieht fällt einem das schwer in diesen Alltag zurückzufinden.
00:49:45: was sagst du?
00:49:47: Ich muss ganz ehrlich sagen erstens mein Hafen ist meine Frau.
00:49:51: Das heißt werde ich rauskommen.
00:49:53: Die quatscht mich nicht voll und macht auch nicht einen auf Audo-Arme jung, sondern die nimmt mich so wie ich bin.
00:49:59: Wenn ich das Gefühl habe, ich müsste plaudern darf ich plauderen.
00:50:01: wenn das Gefühl hab' ich muss einfach mal was für mich behalten wird ja auch der Fall ist dann ist es so... ...die gängelt mich nicht.
00:50:07: also da ist mein Hafen.
00:50:09: Dann habe ich hier meine Familie.
00:50:11: jetzt am Sonntag waren alle Kinder mal hier und Enkelkinder.
00:50:15: und glaubt mir bei sieben Enkelkindern dann kriegst du schon auf Trab gehalten hast du schon gar keinen Gedanken mehr?
00:50:22: Mein Beruf ist ja mein Beruf und ich will dir helfen.
00:50:27: Sonst würde ich es allen nicht machen, ne?
00:50:29: Ich bin aber nicht der Verursacher.
00:50:31: Und wenn man das im Kopf hat, dann hat man nicht der Vorursacher sondern der Helfer ist.
00:50:35: Und da wirst du bei sehr vielen Feuerwehren sehen.
00:50:37: Du siehst sehr viel beim Militärpolizei alle helfende Berufe letztendlich.
00:50:41: Wir sind nicht die Verursache, wir sind Helfer.
00:50:43: Kannst du das schon mit
00:50:44: umgeben?".
00:50:45: Ich weiß noch so die ersten Einsätze, die ich so hatte.
00:50:48: Da kam ich ja gar nicht drauf klar auf zwei Welten.
00:50:50: Du kommst da aus dem Loch raus und hier, soweit man kann oder weiß ich, dann muss er aber ganz erst sagen... ...ich habe gelernt, dass das vielleicht gar nicht so schlecht ist, hat man sich über einen zu warmen Wein aufregt.
00:51:02: Aber Kinderprobleme.
00:51:04: Die lenken einem natürlich auch ab.
00:51:06: und lieber!
00:51:07: Regeln wir uns über ein Glas Wein, auf was nicht schwul temperiert ist.
00:51:11: Wie über dem, dass man Verstorbenen nicht aus einem Bau rauskriegen.
00:51:14: Also von der Seite richtet euch über das Glas Wein auf.
00:51:17: Macht tut alles wird gut.
00:51:19: Ich habe für mich so... ich hab da große Glück, dass ich helfen darf, helfen kann muss man ja auch sehen.
00:51:26: Und insofern lebe ich in zwei Welten, aber ich komme da sehr gut mit klar.
00:51:30: Ich kann sehr gut hin und her switchen.
00:51:32: Und ich für meinen Teil brauche vielleicht auch hier und da ein bisschen weil es mich ärdet.
00:51:37: Muss man auch mal so sehen.
00:51:38: Ich empfinde das als großes Glück, dass ihr davon kannst.
00:51:42: Ja, ich glaube auch, dass du das als grosses Geschenk empfindest dort helfen zu dürfen.
00:51:47: Und man muss ja auch dazu sagen, es bereichert einen selbst ja auch.
00:51:50: Also neben all der... also das kann man da findet mal gar kein Wort für dieses ganze Elend was es dort gerade gibt.
00:51:56: Aber nichtsdestotrotz jeder Einzelne, der dorthin kommt macht ein Unterschied in diesem Elend und für einzelne Familien hast du den Unterschied gemacht in dem Moment.
00:52:07: Du bist in einer Region eine Ja, an einer Ecke dieser Welt gereist.
00:52:13: Da wärst du sonst nie hingekommen höchstwahrscheinlich?
00:52:15: Nein, nein.
00:52:15: Da hättest dich nicht niemals hinverschlagen.
00:52:17: Ne, danke schön!
00:52:18: Du hättst niemals
00:52:19: diese... Ich hab keine Gedanken da verschwendet.
00:52:20: Diese Kultur, diese Menschen dort kennengelernt also ist das immer ein Geschenk auch ne?
00:52:25: In Katastrophen und in Bergmann aber auch in meinem normalen Beruf So muss es überlegen, die Leute gehen ja auch zum Bestarter hin.
00:52:33: Na geht das denen nicht gut?
00:52:34: Muss man einfach mal so sehen.
00:52:35: in der Regel ist da was passiert und auch wenn jetzt Omi stirbt, ist es für diese Familie eine Katastrophe.
00:52:42: Insofern bin ich... Da habe ich ja den Umgang mit Katastrophen gelernt Hatten dafür gesorgt hat ich eigentlich ziemlich sattelfest, wie man dort Leben angeht.
00:52:52: Und wenn man dann auch noch in Solanstriche kommt und lernt Land und Leute kennen Ich empfinde es als pures Glück.
00:52:59: Man darf aber, man muss da aber auch mal ausblenden was da passiert ist.
00:53:03: Also ich habe jetzt nicht gedacht oh wie schön es werden die Zwieler und wie schön die Häuser hier liegen sondern du lernst ja in einer Katastrophe und wenn richtig schlecht läuft lernste die Menschen nackt kennen.
00:53:15: Also insofern hat die sich nicht mehr verstellen können, jetzt sind keine Blender und da lernst du den richtigen Menschen kennen und dann ist es bei uns im Bestattungshaus aber auch in jedem Katastrophengebiet so.
00:53:28: Da lernest du dem Menschen so kennen wie er ist auf eine ganz ehrlichen Basis und das bereichert einen.
00:53:34: Da muss man sagen so wie der ist auch wenn die Katastrophe natürlich sehr schlimm ist aber ich habe echte Menschen kennengelernt dürfen.
00:53:41: Zum Schluss noch die Frage Volker.
00:53:42: Wie ist das jetzt für euch von Deskair oder bei euch Viren auch?
00:53:46: Trifft man sich dann nochmal, rekapituliert man da was man da erlebt hat oder zieht man auch nochmal Bilanz nach so einem Einsatz?
00:53:53: wie läuft es wenn man wieder zurück ist?
00:53:55: Wir haben diese Woche irgendwann mal mit den ganzen Mitgliedern von Descair einen Online-Meeting.
00:54:01: Die sind alle neugierig.
00:54:03: Ja vor allen Dingen wollen ja auch ihre Fragen beantwortet haben.
00:54:06: Ist doch logisch!
00:54:07: Das ist ein Verein und wir haben diese eins und dann berichten wir, warum weshalb?
00:54:13: Weil die Mitglieder haben ja natürlich alle mitrufen die Schaden.
00:54:16: Die wollen ja genauso helfen wie sie auch wollte.
00:54:19: Und da muss man durch Rede und Antwort stehen mit Recht.
00:54:22: Warum ihr keinen größeren Einsatz ausmacht.
00:54:24: Genau das ist ja auch deren gutes Recht.
00:54:26: und dann passiert ja auch folgendes wenn man zurückkommt muss man erstmal zur Ruhe kommen haben wir gemacht, dann fängst du erst bisher mal gepusht.
00:54:36: So und dann kommst du wieder am Boden der Tatsachen an und dann musst du auch mal selbstkritisch überlegen was war jetzt gut?
00:54:41: Was war nicht gut?
00:54:42: Und aus jedem Einsatz nimmst du etwas Positives und was Negatives mit und man kann sich ja nur weiterentwickeln wenn man auch selbst kritisch und das negative mal betrachtet.
00:54:53: so und da werden wir dann auch darüber sprechen aber ohne genau ohne jetzt hat persönlich und was hast denn da gesagt und macht sondern ganz einfach wie kann man in Zukunft das wird ja auch ein Unternehmen.
00:55:03: Wie kann man in Zukunft so eine Situation umgehen oder besser machen?
00:55:08: Nur, so kannst du dich auch nach vorne entwickeln und dann wird auch stattfinden, wo jetzt eben drauf raus war es mit dem wenn man sich jetzt scheiße fühlt.
00:55:16: Allgernommen hat einer mal tatsächlich Schwierigkeiten mit einem Einsatz.
00:55:19: Kann ja passieren.
00:55:20: Erstens können wir vier uns Tag und Nacht anrufen.
00:55:23: also da ist schon einmal ganz klarer Sache.
00:55:24: Wir saßen alle vier im Boot.
00:55:26: Wir haben alle für die gleiche Luft hier schnuppert, das gleiche Essen hier essen.
00:55:29: Also wir wissen wo wir dran sind aber Da sind ja auch noch andere Mitglieder und wir werden natürlich, wenn der Wunsch da ist, auch psychologisch betreut.
00:55:38: Jetzt muss ich aber auch sagen, das durchstattt wir ja sowieso immer hardcore fahren.
00:55:41: Wenn ihr so der Feuer rausfährst kann es sein dass eventuell mal ein Toter dabei ist.
00:55:46: wenn wir jetzt aktiviert werden ist dieses Eventuell mal ganz schnell aufgehoben sondern wir gehen ja beim Massenanfall von Toten.
00:55:54: Das heißt du gehst da schon in eine ganz andere Einstellung dahin und bist ja schon vorbereitet was kommt.
00:55:59: Du weißt was ich erwarte?
00:56:02: Genau und dann lässt man einfach die Dinge so auf sich zukommen.
00:56:07: abzuarbeiten ist.
00:56:08: Der größte Fehler ist, gerade wenn jemand so etwas neu macht dann hat aber jeder bei sich zu Hause auch was einer meisten enttäuscht sind immer Erwartungshaltungen.
00:56:18: die bringen einem also richtig meistens nach unten.
00:56:20: du hast die Erwaltung an einem Urlaub dass der wunderschön wird.
00:56:23: wir haben Wörter genauso normal wird normale leben.
00:56:27: damit ist die Erwartungshaltung enttäuscht und somit war der Urlaub nicht schön.
00:56:30: jetzt will ich es uns einsatzlich mit dem urlaub vergleichen.
00:56:34: setzt keinerlei Erwachtungshaltung rein, ich gehe ganz offen da rein.
00:56:37: Erst mal die Lage checken was läuft hier ab?
00:56:39: Wir haben dann festgestellt alles militär, autokratisch.
00:56:42: also müssen wir uns in die Richtung orientieren damit man für die Bevölkerung die Türen aufmachen könnte.
00:56:47: Das ist aber auch nur wenn man keine Erwartungen in irgendetwas reinsteckt.
00:56:50: das würde meistens gut
00:56:52: Ja, genau.
00:56:52: Also wenn man die Erwartung hat okay gut wir kommen da jetzt hin gemeinsam mit vielen anderen Hilfsteams.
00:56:57: Da werden ja wohl große Geräte sein, da werden ja alle mit anpacken.
00:57:01: Da wird es ja wohl richtig zackig zur Sache gehen.
00:57:04: Dann ist die Enttäuschung riesengroß und der Frust riesengros.
00:57:08: Man muss am Ende mit den Gegebenheiten arbeiten, die man davor findet.
00:57:11: Genau
00:57:11: keine Erwartungen haben.
00:57:13: dann kannst du dir sagst schon kannst auch ganz frei von der Leber wegarbeiten und das machen wir eigentlich so.
00:57:18: Wir sind da ziemlich erprobt in solchen.
00:57:22: Jetzt muss man sagen, da haben wir von uns viele auch eine Feuerwehrhintergrund, ein Detts-Hintergrund oder militärische Hintergrund.
00:57:29: Regel Nummer eins Rube waren, das haben wir schon drauf.
00:57:32: Also uns bringen zu schnell auch wenn die Schreirei da losgingen.
00:57:35: Du hast ja erst mal keinen Spanisch verstanden.
00:57:37: und der Nächste ist, wenn die dann kamen, die Leute haben dort recht zu schreien, die Leuten haben dort Recht zu weinen, wenn wir dann verstorben raus holen.
00:57:45: Da war auch jemand... Die schrannte die gar nicht!
00:57:47: Die kamen dann hin und um amte mich weil sie genau wusste dass ich gleich ihre Familie rausholen werde oder wie.
00:57:53: Dann muss man mit umgehen können und wir können das, wir wollen das und wir machen es aber auch.
00:57:57: was nicht total Mal verwirrt hat, war tatsächlich die Stammer mal in so einem Bau drin.
00:58:00: Da wurde auf einmal applaudiert wenn man mit der Verstorbenen raus kam.
00:58:04: Ja, das war so ein bisschen wo ich stand.
00:58:06: Aber ich habe verstanden... Das war auch in der gleichen Sekunde dieses verwirrender Daute vielleicht einen Bruch davon eine Sekunde.
00:58:13: Ich hab Verstanden die haben sich gefreut Die waren ja sicher dass ihre Angehörn tot sind.
00:58:17: Wir haben denen die Angehören zurückgegeben.
00:58:20: Die durften loslassen, die durften begreifen und die dürfen beerdigen.
00:58:24: Mit der Reaktion hätte ich natürlich nicht gerechnet aber verstanden habe ich schon muss man auch sagen
00:58:30: Jeder von uns wird das nachempfinden können, wären wir in so einer Situation.
00:58:34: Der absolute Herzensmensch liegt in diesem Schuttberg und seit Tagen passiert nichts!
00:58:39: Niemand kommt, niemand hilft... Und
00:58:41: die nehmen ja auch den Geruch wahr?
00:58:42: Die nehmen den geruch weil sie wissen genau was Phase ist.
00:58:45: Das Militär läuft da spaliere und hilft aber nicht, packt nicht mit an.
00:58:50: Wir müssen sehen wie sauber die gekleidet waren.
00:58:55: Ein gestandener Hühner aus Deutschland, aus dem Kreise Einsberg packt mit an und holt da den geniebten Menschen.
00:59:03: Ich hätte dich auch umarmt Volker!
00:59:07: Ich muss sagen, ich bin ja immer sowieso offen für alles.
00:59:10: Das sind die reinen Länder, ne?
00:59:13: Aber jetzt sind sie tatsächlich alle ein bisschen kleiner, muss man sagen.
00:59:17: Ich finde auch da die Toiletten und alles sehr süß.
00:59:19: Ich habe schon gedacht, ich bring meinen Enkeln hier vom Flughafengebäude, weil ich auf so eine Toilette hab ich dann irgendwie rausgekommen bin zu meinen Kameraden gesagt, wenn wir wieder zurückfliegen, muss ich so einen Toilettenaum mit einpacken für meine Enkel oder der Puppenhäuschen.
00:59:32: Da ist ja alles ein bisschen klein, aber ich muss sagen die Menschen sind toll!
00:59:36: Da war es herzig von dem Moment an, wo wir da gelandet sind.
00:59:40: Aber auch die Soldaten, also uns gegenüber.
00:59:43: Aber vielleicht liegt doch dran, dass man einen uninformierten Eindruck machen kann.
00:59:46: Und die Privatbevölkerung auch... Dadurch hat die Spanisch sprechen und wenigstens Englisch, drum war der guter Maudolmetscher.
00:59:52: später hatten, die konnten mit Deathcannonix anfangen.
00:59:56: Dann haben sie irgendwann verstanden, diese Totenführsorge oder dieser Totenschutz war den Elementar wichtig.
01:00:03: Wenn wir mit unserem Logo um... Rücken oder an der Brust irgendwo aufgetaucht sind, da wussten die Leute auch einmal wer wir sind und die kamen auch proaktiv auf uns zu.
01:00:13: Da muss man ganz ehrlich sagen... Da
01:00:15: ist jemand, der kümmert sich um die Toten!
01:00:19: Da ist nicht jetzt einer, der geht weil er sagt, also ich bin für die
01:00:22: Lebenden... Weil da Tote sind.
01:00:23: So!
01:00:23: Da ist nicht einer der versucht zu retten und Leben retten will und sagt oh hier gibt es leider nix mehr zu rettend, ich gehe weiter sondern da kommt jemand und sagt Ich weiß dort liegen Verstorbene und deswegen bin ich
01:00:32: hier.
01:00:33: Das war, das ist aber überall auch bei den Hilfsorganisationen.
01:00:35: jetzt muss man ja sagen ob am TAW war ja gar nichts so bewusst was wir so genau machen Und erst haben sie uns natürlich auch so gemacht.
01:00:42: oder denn überhaupt wie die dann jetzt selber in dieser Katastrophe brüllen waren haben die verstanden wie wichtig unsere Aufgabe ist?
01:00:49: und vor allen Dingen Wenn andere sagen, wir hören auf.
01:00:52: Da sind nur noch Tote.
01:00:53: Ja, kommen wir von der SKL, fangen wir an und es ist elementar wichtig.
01:00:58: Das habe ich glaube in jeder Folge gesagt man muss den Tod begreifen können und man muss dem Menschen hopfen.
01:01:05: beisetzen können.
01:01:06: Der Familie, der gehört nicht nur Trümmer sind Tote, er gehört auch im Friedhof in den Händen seiner Familie.
01:01:12: und da sie galb hier aussieht dann habe ich jetzt auch mal wieder festgestellt Hauptsache der ist wieder im Kreis seiner Familie Und ich war total beeindruckt.
01:01:20: wie die verstandene Number deske heißt Wir sind damit offenen Herzen empfangen worden.
01:01:24: Da war schon irre muss man sagen Und da hast du gar nicht so den bitteren Beigeschmack, wie hier.
01:01:28: Ah, bis er bestattet oder lebt sich auch von den Toten!
01:01:30: Ja wenn ich halt ganz schon mal ein Jahr nicht mehr höre und so eine Blödsinn... Da war das schon ein bisschen anders, muss man sagen.
01:01:36: Das haben wir aber weltweit in Katastrophengebieten.
01:01:39: Sobald verstanden wird was wir eigentlich machen und weil unsere Aufgabe ist werden wir mit offenen Armen empfangen.
01:01:47: Und glaubt ihr mir wirklich sehr herzlich uns gegenüber?
01:01:51: Da hast Du gar nicht.
01:01:53: die Freuen Sie sogar.
01:01:55: Das glaube ich und da liegt am Ende vielleicht auch ein Stück weit die Tragik in diesem Fall, im Fall Venezuela.
01:02:01: Und wie du selbst sagst, hunderte bereitstehen mit den Hufenscharen und gerne rüberfliegen würden.
01:02:07: Helfen würde denn wenn sie dann könnten?
01:02:10: Ja ja.
01:02:10: Und es aber aus diversen Gründen einfach nicht geht weil eben das glaube ich auch ganz bestimmt dass die Sicherheitslage da jetzt nicht besser ist.
01:02:16: Ich sperre immer noch gerne darin würde immer noch helfen.
01:02:19: Da muss ich ganz ehrlich sagen also mir sind richtig schwer gefallen wird.
01:02:22: dann hieß Abmarsch.
01:02:24: Weil da noch so viel Arbeit ist...
01:02:26: Ja natürlich, das endet ja nicht ne?
01:02:28: Nein nein.
01:02:29: Jetzt muss ich aber auch sagen jetzt kommt er wieder dazu wir hätten uns ja dann abgelaufen Da wird eine neue Truppe gekommen, dann nach Hause.
01:02:34: Das muss ich natürlich sagen und haben wir eben darüber gesprochen.
01:02:37: Kein Internet, kein WhatsApp-Garnix!
01:02:40: Die Familie wusste die halbe Zeit gar nicht, wo wir uns gerade rumtreiben oder was wir veranstalten, das musst du auch mal sehen.
01:02:46: Lieber Volker, wir wollen die Folge an dieser Stelle beenden.
01:02:49: Danke dir sehr für deine Ausführungen.
01:02:52: Das ist sehr spannend, was wir über Venezuela, über deinen Einsatz dort ... Ja, erfahren durften von dir und das bewegt uns alle glaube ich auch noch ein Stück weit.
01:03:02: Du hast jede Menge Fotos und Videos mitgebracht und ihr lieben die landen auf unserem Instagram-Kanal.
01:03:07: da könnt ihr das Ganze nochmal ein bisschen verfolgen.
01:03:10: wir hören uns zur letzten Folge vor den Ferien natürlich wieder.
01:03:14: dass wird so in etwa zwei Wochen der Fall sein.
01:03:16: Stimmt ja!
01:03:17: Wir haben ja damals zu schalten.
01:03:18: Und wir haben auch noch einen paar Tassen zu vergeben.
01:03:22: Da freuen wir uns drauf.
01:03:23: Volker, bis dahin wünschen wir dir, dass du gut wieder in den Alltag zurückfindest.
01:03:27: Doch da sorgt meine Frau schon für die helbische.
01:03:30: Ich liebe es wenn sie sagt weißt Du was wir noch machen können?
01:03:34: Dann weiß ich so, Du bist zu Hause.
01:03:36: mein Schatz hatte ich wieder im Griff.
01:03:37: Volcker ist wieder am Alltag angekommen.
01:03:39: ihr
01:03:39: Lieben macht's gut!
01:03:40: Wir hören uns bald wieder.
01:03:41: Bis Dahin
01:03:43: Passt auf euch auf.