Kein bisschen totenstill

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#20 Wie hält man eine gute Trauerrede?

#20 Wie hält man eine gute Trauerrede?

Volker hat einen turbulenten Start ins neue Jahr hinter sich: ein krankes Enkelkind zu Weihnachten, ein Hund, der sich an ihm versehentlich "verbissen" hat und traurige Nachrichten aus dem Freundeskreis, die ihn direkt in seinem Metier gefordert haben. Er erzählt uns davon und in diesem Zusammenhang auch, wie es ist, für einen nahen Angehörigen, einen verstorbenen Freund eine Trauerrede halten zu dürfen. Ja, dürfen! Denn Volker findet, selbst mal eine Rede für einen wichtigen Menschen zu halten ist eine besonders wertvolle Form des Abschieds. Und wer Sorge hat, nicht die richtigen Worte zu finden, der übt einfach mit einem Eichhörnchen.

#19 Weihnachtsfolge: Fragen über Fragen an Volker

Fast eine Dreiviertelstunde springen wir ein bißchen durch die Themen, dank eurer Fragen. Volker gibt wieder einen spannenden Einblick in seine Arbeit: Warum er wirklich kein Freund vom Montag ist (und das für alle Bestatter:innen gilt), weshalb ein Bestattungswagen ein kleines Vermögen kostet und wieso sich Volker mehr Leben in der Friedhofshalle wünscht. Und wir erfahren auch, wer bei den Winkels an Heiligabend für das Weihnachtsessen sorgt. Euch allen Frohe Feiertage von Jessi und Volker

#18 Das Notfallteam

Bei einem Zugunglück, einer Naturkatastrophe, einem Terroranschlag kann es viele Opfer geben. Viele Getötete, die aber versorgt werden müssen. Für solche Szenarien hat der Bundesverband der deutschen Bestatter eigene Notfallteams überall im Land. Einem dieser Teams gehört Volker an. Und in diesen Runden wird inzwischen auch offen besprochen, was wäre, wenn es in Europa einen Krieg geben würde mit vielen toten Soldaten. Alles Szenarien, die Volker und seine Kolleg:innen erschrecken, die sie aber trotzdem durchdenken müssen. In dieser Folge erzählt er davon. Außerdem geht´s um die Frage, wie wir mit sterbenden Menschen umgehen. Ob wir uns als Gesellschaft nicht doch mehr Gedanken um die Möglichkeiten eines selbstbestimmten Lebensendes machen sollten.

#17 Der Werkzeugkasten eines Bestatters

Triggerwarnung: In dieser Folge behandeln wir das Thema "plötzlicher Kindstod".
Wir sind zurück aus unserer XXL-Sommerpause und Volker nimmt uns direkt wieder mit tief rein in seinen Arbeitsalltag. Welche Sterbefälle sind es, die ihn als Bestatter besonders berühren? Eine Herausforderung ist es jedes Mal aufs Neue, wenn ein Kind bestattet werden muss. Volker erzählt von einem Fall, den er noch genau vor Augen hat: Eine Mutter verliert durch den plötzlichen Kindstod ihr Baby und braucht besondere Fürsorge. Und Volker ist in der Klemme, denn die Polizei muss in solchen Fällen die Todesursache klären und das verstorbene Kind mitnehmen. Wie Volker diese sehr emotionale Situation auffangen konnte, welche "Hilfsmittel" er in solchen Fällen anwendet - hört ihr hier.

#16 Der Tod und der Sommer

Während die meisten von uns so langsam auf die Sommerferien und eine Arbeitspause zusteuern, hat Volker mehr als gut zu tun. Denn die warmen Wochen bedeuten auch leider oft, dass er als Thanatopraktiker häufiger gefordert ist: Schwere Unfälle mit Motorrädern, Rollern, E-Bikes bedeuten oft tragische Todesfälle. Außerdem sprechen wir in dieser Folge über die Leichenschau: Wie wichtig ist Volkers letzter Blick auf einen Verstorbenen? Sagen wir es mal so - Volker hat der Polizei schon das ein oder andere Mal auf eine Spur gebracht, die sonst vermutlich unentdeckt geblieben wäre.

#15 Zoff rund um eine Bestattung

Rund um den Tod eines geliebten Menschen erleben Angehörige oft viele Gefühle: Trauer durch den Verlust, Stress vor einer Bestattung, Sorgen um andere Familienmitglieder, ums Geld oder die Zeit danach. Aber nicht selten mischt sich auch noch ein anderes Gefühl hinein, nämlich Wut. Familien sind sich nämlich längst nicht immer einig darüber, wie eine Bestattung genau ablaufen soll und wer am Ende entscheiden darf. In diesen Momenten ist wieder mal Volker gefragt. Seine Herangehensweise: Ruhig bleiben, Empathie zeigen, Zeit geben - und manchmal auch vorm Friedhof eine "Gefährder-Ansprache" machen. Was er damit meint? Hört rein!

#14 Wenn ein Papst bestattet wird

Der Papst stirbt - und was für ein Timing. Das Oberhaupt der katholischen Kirche verlässt ausgerechnet an Ostermontag die Welt. Danach wollen tausende Menschen den Verstorbenen noch einmal sehen, um sich zu verabschieden. Aber wie sah Papst Franziskus als Verstorbener eigentlich aus? Gab es da vorab eine Einbalsamierung? Volker hat drauf geschaut und gibt seine Experten-Einschätzung. Außerdem - was war da mit den Händen des Papstes los? Was genau ist eigentlich eine Leichenstarre? Und wie steht Volker zu "extrem embalming"? Klären wir in dieser Folge.

#13 Warum ein Fingerabdruck Trost spenden kann

Wenn Volker eines aus seiner jahrelangen Arbeit als Bestatter mitgenommen hat, dann dies: Angehörige brauchen oft etwas, das ihnen in dieser schweren Zeit Halt gibt. Auch über eine Bestattung hinaus. Das können die tröstlichen Worte eines Pastors sein, wie Jessi es gerade selbst erlebt hat. Worte, die im Gedächtnis bleiben. Es kann aber auch etwas ganz "handfestes" sein, zum Beispiel ein Fingerabdruck der verstorbenen Person als Kette. Oder der Gipsabdruck einer Hand. Es gibt viele Möglichkeiten und das ist auch richtig so, sagt Volker. Denn auch die Trauer zeigt sich in vielen verschiedenen Facetten.

#12 Wenn Opas Asche einen Baum wachsen lässt

Was kann uns den Abschied von einem geliebten Menschen einfacher machen? Wie schaffen wir es vielleicht sogar, einen tieferen Sinn im Tod zu finden? Die Antwort kann immer auch in der Form der Bestattung liegen. Jessi erzählt von einer lieben Freundin, die gerade einen schweren Abschied hinter sich hat. Und die sich für eine ungewöhnliche Art der Beisetzung entschied, bei der auch eine holländische Baumschule eine entscheidende Rolle gespielt hat.

#11 Der Bestatter, das Organisationstalent

Volker hat gerade mal wieder Prüflinge schwitzen lassen. Die durften praktisch zeigen, was sie gelernt haben und ob sie tatsächlich zur geprüften Bestatterin/ zum geprüften Bestatter taugen. Und es ist viel, was Menschen in diesem Beruf auf der Pfanne haben müssen. Über die reine Grundversorgung eines Verstorbenen, das Vorbereiten für die Bestattung geht es weit hinaus. Volker erzählt in dieser Folge nochmal detailliert, welche Aufgaben es zu übernehmen gilt. Und wie er selbst mal sehr ins Schwitzen kam bei einer Beerdigung, die an nur in einem Tag an zwei Orten 600 Kilometer voneinander entfernt stattfand.