Kein bisschen totenstill

Kein bisschen totenstill

#23 Ein Garten der Erinnerung

#23 Ein Garten der Erinnerung

Wieder beschäftigen uns viele verschiedene Themen in unserer neusten Folge. Und einen Teil davon widmen wir einem ganz besonderen Friedhofs-Projekt in Bayern. Volker nimmt uns mit in der Oberpfalz. Bestatter-Kollege Julian hat dort einen herkömmlichen Friedhof in einen "Garten der Erinnerung" verwandelt, mit sehr viel Planung und Aufwand. Volker durfte bei der offiziellen Eröffnung dabei sein. Wie sehr ihn dieses Projekt begeistert, warum er sich mehr dieser Gärten statt bekannter Friedhöfe wünscht und was ein Bach und ein Picknickplatz damit zu tun haben, erfahrt ihr in dieser Folge.

#22 Drei Fragen an den Bestatter, die im Trauerfall gestellt werden sollten

Immer öfter wechseln kleine Bestattungshäuser unbemerkt den Besitzer. Weil sich keine Nachfolge findet, weil ein guter Preis bezahlt wurde. Oft merken wir diesen Wechsel garnicht, denn der Name des Bestattungshauses bleibt bestehen, nur zieht jemand anderes im Hintergrund die Fäden. Welche Vorteile und welche Risiken bietet das für Angehörige, die einen Bestatter beauftragen wollen? Welche Fragen sollte man für den Trauerfall immer in der Schublade haben, um den richtigen Bestatter zu finden? Das klären wir in dieser Folge!

#21 Jeder Mensch hat einen würdevollen Abschied verdient

Uns haben wieder interessante Fragen von euch erreicht und eine wird uns in dieser Folge etwas ausführlicher beschäftigten: Wie werden eigentlich verstorbene Wohnungslose bestattet? Wie ist das organisiert und kann auch so ein Abschied würdevoll gestaltet werden - obwohl es zum Beispiel keine Angehörigen gibt, die zu so einer Bestattung dann kommen? Volker hat damit schon Erfahrungen gesammelt. Außerdem erzählt er davon, wie wichtig für ihn gute Dienstleister und Lieferanten sind und warum er seinen Kunden auch schonmal eine gute Immobilienmaklerin oder einen Banker vermittelt.

#20 Wie hält man eine gute Trauerrede?

Volker hat einen turbulenten Start ins neue Jahr hinter sich: ein krankes Enkelkind zu Weihnachten, ein Hund, der sich an ihm versehentlich "verbissen" hat und traurige Nachrichten aus dem Freundeskreis, die ihn direkt in seinem Metier gefordert haben. Er erzählt uns davon und in diesem Zusammenhang auch, wie es ist, für einen nahen Angehörigen, einen verstorbenen Freund eine Trauerrede halten zu dürfen. Ja, dürfen! Denn Volker findet, selbst mal eine Rede für einen wichtigen Menschen zu halten ist eine besonders wertvolle Form des Abschieds. Und wer Sorge hat, nicht die richtigen Worte zu finden, der übt einfach mit einem Eichhörnchen.

#19 Weihnachtsfolge: Fragen über Fragen an Volker

Fast eine Dreiviertelstunde springen wir ein bißchen durch die Themen, dank eurer Fragen. Volker gibt wieder einen spannenden Einblick in seine Arbeit: Warum er wirklich kein Freund vom Montag ist (und das für alle Bestatter:innen gilt), weshalb ein Bestattungswagen ein kleines Vermögen kostet und wieso sich Volker mehr Leben in der Friedhofshalle wünscht. Und wir erfahren auch, wer bei den Winkels an Heiligabend für das Weihnachtsessen sorgt. Euch allen Frohe Feiertage von Jessi und Volker

#18 Das Notfallteam

Bei einem Zugunglück, einer Naturkatastrophe, einem Terroranschlag kann es viele Opfer geben. Viele Getötete, die aber versorgt werden müssen. Für solche Szenarien hat der Bundesverband der deutschen Bestatter eigene Notfallteams überall im Land. Einem dieser Teams gehört Volker an. Und in diesen Runden wird inzwischen auch offen besprochen, was wäre, wenn es in Europa einen Krieg geben würde mit vielen toten Soldaten. Alles Szenarien, die Volker und seine Kolleg:innen erschrecken, die sie aber trotzdem durchdenken müssen. In dieser Folge erzählt er davon. Außerdem geht´s um die Frage, wie wir mit sterbenden Menschen umgehen. Ob wir uns als Gesellschaft nicht doch mehr Gedanken um die Möglichkeiten eines selbstbestimmten Lebensendes machen sollten.

#17 Der Werkzeugkasten eines Bestatters

Triggerwarnung: In dieser Folge behandeln wir das Thema "plötzlicher Kindstod".
Wir sind zurück aus unserer XXL-Sommerpause und Volker nimmt uns direkt wieder mit tief rein in seinen Arbeitsalltag. Welche Sterbefälle sind es, die ihn als Bestatter besonders berühren? Eine Herausforderung ist es jedes Mal aufs Neue, wenn ein Kind bestattet werden muss. Volker erzählt von einem Fall, den er noch genau vor Augen hat: Eine Mutter verliert durch den plötzlichen Kindstod ihr Baby und braucht besondere Fürsorge. Und Volker ist in der Klemme, denn die Polizei muss in solchen Fällen die Todesursache klären und das verstorbene Kind mitnehmen. Wie Volker diese sehr emotionale Situation auffangen konnte, welche "Hilfsmittel" er in solchen Fällen anwendet - hört ihr hier.

#16 Der Tod und der Sommer

Während die meisten von uns so langsam auf die Sommerferien und eine Arbeitspause zusteuern, hat Volker mehr als gut zu tun. Denn die warmen Wochen bedeuten auch leider oft, dass er als Thanatopraktiker häufiger gefordert ist: Schwere Unfälle mit Motorrädern, Rollern, E-Bikes bedeuten oft tragische Todesfälle. Außerdem sprechen wir in dieser Folge über die Leichenschau: Wie wichtig ist Volkers letzter Blick auf einen Verstorbenen? Sagen wir es mal so - Volker hat der Polizei schon das ein oder andere Mal auf eine Spur gebracht, die sonst vermutlich unentdeckt geblieben wäre.

#15 Zoff rund um eine Bestattung

Rund um den Tod eines geliebten Menschen erleben Angehörige oft viele Gefühle: Trauer durch den Verlust, Stress vor einer Bestattung, Sorgen um andere Familienmitglieder, ums Geld oder die Zeit danach. Aber nicht selten mischt sich auch noch ein anderes Gefühl hinein, nämlich Wut. Familien sind sich nämlich längst nicht immer einig darüber, wie eine Bestattung genau ablaufen soll und wer am Ende entscheiden darf. In diesen Momenten ist wieder mal Volker gefragt. Seine Herangehensweise: Ruhig bleiben, Empathie zeigen, Zeit geben - und manchmal auch vorm Friedhof eine "Gefährder-Ansprache" machen. Was er damit meint? Hört rein!

#14 Wenn ein Papst bestattet wird

Der Papst stirbt - und was für ein Timing. Das Oberhaupt der katholischen Kirche verlässt ausgerechnet an Ostermontag die Welt. Danach wollen tausende Menschen den Verstorbenen noch einmal sehen, um sich zu verabschieden. Aber wie sah Papst Franziskus als Verstorbener eigentlich aus? Gab es da vorab eine Einbalsamierung? Volker hat drauf geschaut und gibt seine Experten-Einschätzung. Außerdem - was war da mit den Händen des Papstes los? Was genau ist eigentlich eine Leichenstarre? Und wie steht Volker zu "extrem embalming"? Klären wir in dieser Folge.