Kein bisschen totenstill

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#26 Volker im Erdbebengebiet in Venezuela

#26 Volker im Erdbebengebiet in Venezuela

In dieser Folge widmen wir uns einem besonderen humanitären Einsatz: In seiner Funktion als Thanatopraktiker für Deathcare ist Volker vergangene Woche ins Erdbebengebiet von Venezuela gereist. Mit einer Militärmaschine und vielen anderen Helfenden z.B. vom THW ging es für ihn in die Katastrophenregion La Guaira - die "Pforte Venezuelas" mit einem der größten Häfen des Landes. Volker berichtet, wie er Verstorbene aus dem Schutt holen konnte, wie dankbar Angehörige auf ihn zu gekommen sind. Aber auch wie sprachlos ihn die Situation im Land gemacht hat - mit einem Militär, das bei der Suche nach Vermissten nicht mit angepackt hat.

#25 Hitze plus Leichtsinn führt ziemlich schnell zum Tod

Temperaturen bis zu 40 Grad und Volker ahnt schon, dass er kommende Woche mehr zu tun haben könnte, als ihm lieb ist. In dieser Folge schildert Volker unter anderem, welche Todesfälle er besonders oft in den Sommermonaten beobachtet und dass die meisten davon zu verhindern wären. Außerdem erklärt er, weshalb der Juni ein "toter Monat" für Bestatter ist und weshalb er ein Problem mit Gästetoiletten hat.

#24 Pleiten, Pech und Pannen auf dem Friedhof

Volker kann ja eigentlich nichts aus der Ruhe bringen, schon garnicht, wenn er als Bestatter seinen Auftrag erfüllt. Aber manche kuriose Situationen auf dem Friedhof, die haben ihn dann doch schon (fast) aus der Reserve locken können. Volker erzählt von verrückten Begegnungen und Ereignissen während Trauerfeiern. Außerdem gehts in dieser Folge um den "Tag der Biotonne" und was der mit dem Geruch von Verstorbenen zu tun hat. Und Volker berichtet über seine Arbeit als Trainer im "Dead Body Management" und weshalb diese Trainings besonders bei Ausbrüchen hochansteckender Krankheiten (wie aktuell Ebola im Kongo) von größter Bedeutung sind.

#23 Ein Garten der Erinnerung

Wieder beschäftigen uns viele verschiedene Themen in unserer neusten Folge. Und einen Teil davon widmen wir einem ganz besonderen Friedhofs-Projekt in Bayern. Volker nimmt uns mit in der Oberpfalz. Bestatter-Kollege Julian hat dort einen herkömmlichen Friedhof in einen "Garten der Erinnerung" verwandelt, mit sehr viel Planung und Aufwand. Volker durfte bei der offiziellen Eröffnung dabei sein. Wie sehr ihn dieses Projekt begeistert, warum er sich mehr dieser Gärten statt bekannter Friedhöfe wünscht und was ein Bach und ein Picknickplatz damit zu tun haben, erfahrt ihr in dieser Folge.

#22 Drei Fragen an den Bestatter, die im Trauerfall gestellt werden sollten

Immer öfter wechseln kleine Bestattungshäuser unbemerkt den Besitzer. Weil sich keine Nachfolge findet, weil ein guter Preis bezahlt wurde. Oft merken wir diesen Wechsel garnicht, denn der Name des Bestattungshauses bleibt bestehen, nur zieht jemand anderes im Hintergrund die Fäden. Welche Vorteile und welche Risiken bietet das für Angehörige, die einen Bestatter beauftragen wollen? Welche Fragen sollte man für den Trauerfall immer in der Schublade haben, um den richtigen Bestatter zu finden? Das klären wir in dieser Folge!

#21 Jeder Mensch hat einen würdevollen Abschied verdient

Uns haben wieder interessante Fragen von euch erreicht und eine wird uns in dieser Folge etwas ausführlicher beschäftigten: Wie werden eigentlich verstorbene Wohnungslose bestattet? Wie ist das organisiert und kann auch so ein Abschied würdevoll gestaltet werden - obwohl es zum Beispiel keine Angehörigen gibt, die zu so einer Bestattung dann kommen? Volker hat damit schon Erfahrungen gesammelt. Außerdem erzählt er davon, wie wichtig für ihn gute Dienstleister und Lieferanten sind und warum er seinen Kunden auch schonmal eine gute Immobilienmaklerin oder einen Banker vermittelt.

#20 Wie hält man eine gute Trauerrede?

Volker hat einen turbulenten Start ins neue Jahr hinter sich: ein krankes Enkelkind zu Weihnachten, ein Hund, der sich an ihm versehentlich "verbissen" hat und traurige Nachrichten aus dem Freundeskreis, die ihn direkt in seinem Metier gefordert haben. Er erzählt uns davon und in diesem Zusammenhang auch, wie es ist, für einen nahen Angehörigen, einen verstorbenen Freund eine Trauerrede halten zu dürfen. Ja, dürfen! Denn Volker findet, selbst mal eine Rede für einen wichtigen Menschen zu halten ist eine besonders wertvolle Form des Abschieds. Und wer Sorge hat, nicht die richtigen Worte zu finden, der übt einfach mit einem Eichhörnchen.

#19 Weihnachtsfolge: Fragen über Fragen an Volker

Fast eine Dreiviertelstunde springen wir ein bißchen durch die Themen, dank eurer Fragen. Volker gibt wieder einen spannenden Einblick in seine Arbeit: Warum er wirklich kein Freund vom Montag ist (und das für alle Bestatter:innen gilt), weshalb ein Bestattungswagen ein kleines Vermögen kostet und wieso sich Volker mehr Leben in der Friedhofshalle wünscht. Und wir erfahren auch, wer bei den Winkels an Heiligabend für das Weihnachtsessen sorgt. Euch allen Frohe Feiertage von Jessi und Volker

#18 Das Notfallteam

Bei einem Zugunglück, einer Naturkatastrophe, einem Terroranschlag kann es viele Opfer geben. Viele Getötete, die aber versorgt werden müssen. Für solche Szenarien hat der Bundesverband der deutschen Bestatter eigene Notfallteams überall im Land. Einem dieser Teams gehört Volker an. Und in diesen Runden wird inzwischen auch offen besprochen, was wäre, wenn es in Europa einen Krieg geben würde mit vielen toten Soldaten. Alles Szenarien, die Volker und seine Kolleg:innen erschrecken, die sie aber trotzdem durchdenken müssen. In dieser Folge erzählt er davon. Außerdem geht´s um die Frage, wie wir mit sterbenden Menschen umgehen. Ob wir uns als Gesellschaft nicht doch mehr Gedanken um die Möglichkeiten eines selbstbestimmten Lebensendes machen sollten.

#17 Der Werkzeugkasten eines Bestatters

Triggerwarnung: In dieser Folge behandeln wir das Thema "plötzlicher Kindstod".
Wir sind zurück aus unserer XXL-Sommerpause und Volker nimmt uns direkt wieder mit tief rein in seinen Arbeitsalltag. Welche Sterbefälle sind es, die ihn als Bestatter besonders berühren? Eine Herausforderung ist es jedes Mal aufs Neue, wenn ein Kind bestattet werden muss. Volker erzählt von einem Fall, den er noch genau vor Augen hat: Eine Mutter verliert durch den plötzlichen Kindstod ihr Baby und braucht besondere Fürsorge. Und Volker ist in der Klemme, denn die Polizei muss in solchen Fällen die Todesursache klären und das verstorbene Kind mitnehmen. Wie Volker diese sehr emotionale Situation auffangen konnte, welche "Hilfsmittel" er in solchen Fällen anwendet - hört ihr hier.